Bußgeld nicht fristgerecht bezahlt – Mit welchen Folgen müssen Sie rechnen?

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Bußgeld nicht bezahlt – Das kommt auf Sie zu

Sie haben das Bußgeld nicht bezahlt - Was passiert dann?
Sie haben das Bußgeld nicht bezahlt – Was passiert dann?

Wenn Sie mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt werden oder einen Rotlichtverstoß begehen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nach kurzer Zeit zunächst einen Anhörungsbogen und dann einen Bußgeldbescheid erhalten.

Diesem können Sie entnehmen, wie hoch die Geldbuße ausfällt, die Sie zu bezahlen haben.

Was passiert jedoch, wenn man ein Bußgeld nicht bezahlt? Wird eine Erzwingungshaft angeordnet? Wann können Sie Einspruch einlegen?

Diese und weitere Fragen werden im folgenden Ratgeber beantwortet.

Fristüberschreitung beim Bußgeld

Mit Eintritt der Rechtskraft des Bußgeldbescheides wird die festgesetzte Geldbuße zur Zahlung fällig. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen müssen Sie nun das Bußgeld an die zuständige Behörde überweisen.

Alle nötigen Informationen – also vor allem die Kontodaten der Bußgeldstelle – können Sie dem Bußgeldbescheid entnehmen. Geben Sie bei der Überweisung stets das Aktenzeichen an, damit die Zahlung Ihnen auch zugeordnet werden kann.

Für Betroffene, die das nötige Geld nicht sofort aufbringen und deshalb das Bußgeld nicht fristgerecht zahlen können, besteht die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, damit sie die Geldbuße in Raten abzahlen können.
Wird der Bußgeldbescheid nicht bezahlt, droht eine Mahnung.
Wird der Bußgeldbescheid nicht bezahlt, droht eine Mahnung.

Wenn Sie das Bußgeld nicht bezahlen und diese Frist überschreiten, wird Ihnen zunächst eine Mahnung zugeschickt.

Meist geschieht dies etwa sechs Wochen, nachdem die Zahlungsfrist abgelaufen ist.

Das Bußgeld steigt durch die Mahnung. Meist sind Mahngebühren in Höhe von etwa 5 Euro zu zahlen.

Zahlen Sie das Geld weiterhin nicht, wird das Verfahren an die Vollstreckungsbehörde weitergeleitet. Im schlimmsten Fall droht eine Erzwingungshaft.

Fehler im Bußgeldbescheid – Ein Grund, das Bußgeld nicht zu bezahlen?

Verzichten Sie nicht einfach auf die Zahlung der Geldbuße, wenn Sie technische oder formelle Fehler im Bußgeldbescheid feststellen. In einem solchen Fall sollten Sie einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid in Erwägung ziehen.

So können Betroffene den unangenehmen Folgen, die drohen, wenn Sie den Bescheid ignorieren, entgehen – also beispielsweise der Erzwingungshaft.

Der Einspruch muss innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheids erfolgen. Setzen Sie diesen stets schriftlich auf – dies ist auch ohne die Hilfe durch einen Anwalt möglich – und senden Sie ihn an die zuständige Behörde.

Bildnachweise:
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