Wiederholungstäter

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Wann werden Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Wiederholungstat?

Einem Wiederholungstäter droht ein Fahrverbot und höhere Geldstrafen
Einem Wiederholungstäter droht ein Fahrverbot und höhere Geldstrafen

Manchmal nützen alle guten Vorsätze nichts, und auf die eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr folgt direkt der nächste Bußgeldbescheid. Tatsächlich hält der Bußgeldkatalog für Wiederholungstäter besonders hohe Bußgelder parat. Auch ein Fahrverbot kann die Folge einer Wiederholungstat sein – z.B. bei einer wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung. Dann fallen zusätzlich zu den üblichen Sanktionen laut Bußgeldkatalog, die sie mit unserem Bußgeldrechner ermitteln können, erhöhte Bußgelder und möglicherweise sogar ein zusätzliches Fahrverbot an. Weitere Informationen zur Wiederholungstat haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Vorsatz und Beharrlichkeit

Wenn die Behörden einen Verkehrssünder erneut ertappen, können sie das Bußgeld erhöhen. Die Rechtsgrundlagen hierfür sind laut Verkehrsrecht die Vorwürfe von „Vorsatz“ oder „Beharrlichkeit“. Letzteres ist auch als „beharrliche Pflichtverletzung“ bekannt.

Vorsatz lässt sich definieren als „Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung“. Zwar existieren weitaus komplexere Definitionen, diese kommen jedoch in einem Bußgeldverfahren kaum zum Einsatz. Die Bußgeldbehörde entscheidet hier, ob sie eine Wiederholungstat als vorsätzliche Tat ansieht und dann härtere Sanktionen anwendet.

Höheres Bußgeld bei einer Wiederholungstat

Wer zweimal geblitzt wurde, kann ein Fahrverbot erhalten
Wer zweimal geblitzt wurde, kann ein Fahrverbot erhalten

Der Vorwurf Beharrlichkeit kann laut Verkehrsrecht von der Bußgeld-Behörde als Argument für höhere Bußgelder oder ein Fahrverbot, das so nicht in der Bußgeldtabelle vermerkt ist, verwendet werden. Das Argument kommt bei Wiederholungstätern zum Einsatz, die offenbar von einer Geldstrafe allein nicht beeindruckt sind. Wenn sie die selbe Tat häufiger begehen, und bereits 2 mal geblitzt wurden, müssen sie bei einer wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot in Kauf nehmen. Damit die Behörde den Vorwurf „Beharrlichkeit“ anwenden kann, muss eine gleichartige Tat innerhalb einer kurzen Zeitspanne (also etwa ein Jahr) mehrmals begangen werden.

Ein Autofahrer, der im Mai bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt wurde, und im Juni einen Rotlichtverstoß begangen hat, handelt laut Verkehrsrecht nicht beharrlich. Schließlich sind die beiden Verkehrsordnungswidrigkeiten nicht gleichartig, sie stehen in keinem Zusammenhang. Eine beharrliche Pflichtverletzung in Form eines Wiederholungstat liegt aber vor, wenn sich derselbe Verstoß gegen die StVO innerhalb eines Jahres doppelt, er also mindestens 2 mal geblitzt wurde. Die Behörden gehen dann davon aus, dass dem Täter die nötige Einsicht fehlt und greifen zum Sanktionsmittel Fahrverbot.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit

Bei Geschwindigkeitsverstößen liegt eine Wiederholungstat vor, wenn innerhalb von einem Jahr zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h vorlag. Ob die Geschwindigkeitsüberschreitung hier innerorts oder außerorts begangen wurde, ist unerheblich für die Einstufung als Wiederholungstat. Der Zeitpunkt, an dem der Autofahrer Kenntnis von dem Geschwindigkeitsverstoß hatte – also frühestens der Erhalt des Bußgeldbescheids – gilt als Stichtag.

Allerdings können die Behörden auch das Datum als Stichtag wählen, an dem der Bußgeldbescheid für die erste Tat rechtskräftig wurde. Jeder weitere Geschwindigkeitsverstoß, der innerhalb dieses Jahres passiert, kann zur Einstufung als Wiederholungstat führen.

Bußgeldkatalog für Wiederholungstäter

Eine MPU nach einer Alkohol-Wiederholungstat
Eine MPU nach einer Alkohol-Wiederholungstat

Die Behörden verfügen über einen gewissen Spielraum, innerhalb dem sie z.B. eine wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung bereits mit einem Fahrverbot bestrafen können, weil der Verdacht auf Vorsatz oder Beharrlichkeit besteht. So kann beispielsweise eine dreimalige Geschwindigkeitsüberschreitung von 23 km/h als Wiederholungstat gelten – und dementsprechend einen Monat Fahrverbot nach sich ziehen.

Fahrverbot für Wiederholungstäter

Sogar wenn die erste Tat bereits ein reguläres Fahrverbot gemäß Bußgeldkatalog nach sich gezogen hat – beispielsweise bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 42 km/h außerorts – kann ein zweiter Geschwindigkeitsverstoß, der als Wiederholungstat eingestuft wird und an sich laut Bußgeldtabelle nicht mit einem Fahrverbot sanktioniert wird, ein zusätzliches Fahrverbot von 1 Monat verursachen. Aber auch wenn eine Wiederholungstat vorliegt: Der beschuldigte Autofahrer erhält nicht mehr Punkte, als in der Bußgeldtabelle für die jeweilige Verkehrsordnungswidrigkeit vermerkt ist.

Auch bei einer Wiederholungstat gibt es Punkte laut Bußgeldtabelle

Die Behörden haben lediglich die Möglichkeit, durch Bußgelder oder ein Fahrverbot die Strafen für Wiederholungstäter zu erhöhen. Eine wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung zieht damit die regulären Punkte laut Bußgeldkatalog nach sich, die Sie unserem Bußgeldrechner entnehmen können.

Wiederholungstäter Alkohol am Steuer

Eine wiederholte Alkoholfahrt zieht hohe Strafen nach sich
Eine wiederholte Alkoholfahrt zieht hohe Strafen nach sich

Die Bußgeldtabelle für Alkohol- und Drogenverstöße orientiert sich an der Anzahl der begangenen Drogendelikte. Während bei dem erstmaligen Verstoß ein Bußgeld von 500 Euro sowie zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot die Folge sind, verdoppelt sich beim zweiten Verstoß bereits das Bußgeld auf tausend Euro, und das Fahrverbot verlängert sich auf drei Monate. Der dritte Verstoß in diesem Bereich zieht die selben Sanktionen nach sich, aber das Bußgeld wird auf 1500 Euro erhöht.

MPU für Wiederholungstäter

Spätestens wenn es zu einem vierten Drogendelikt im Straßenverkehr kommt, wird dem Alkohol-Wiederholungstäter der Führerschein entzogen und eine MPU angeordnet. Dies kann aber bereits deutlich früher der Fall sein und hängt von individuellen Umständen ab. Wenn die Promille-Anzahl beispielsweise die 1,6 Promille-Grenze überschreitet, kann eine MPU auch beim allerersten Alkoholverstoß entzogen werden.

Die Wiederholungstat „Alkohol am Steuer“ bzw. Drogen am Steuer verjährt nicht bereits nach einem Jahr, wie das bei Geschwindigkeitsverstößen der Fall ist. Vergehen, welche 2 Punkte nach sich ziehen, bleiben 5 Jahre auf dem Flensburger Punkte-Konto. Wenn also innerhalb von 5 Jahren ein erneuter Drogenverstoß im Straßenverkehr vorlag, gilt der Autofahrer diesbezüglich als Wiederholungstäter und muss hohe Strafen laut Bußgeldkatalog in Kauf nehmen.

Bildnachweise:
istockphoto.com/kuzma
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133 Gedanken zu „Wiederholungstäter“

  1. Hallo! Vergangenen Sommer bin ich mit weniger als 1 net Sekunde über Rot und heute am 04.01.16 anscheinend schon wieder obwohl ich mir Sicher war das es noch Gelb war. Bekomme ich für das 2. Mal die selbe Strafe oder wird es mehr?

    1. Hallo Uenal,
      in der Regel müssen Sie nicht mit einer höheren Strafe rechnen.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  2. Hallo ich würde letztes Jahr geblitzt und hab einen Punkt erhalten
    Kurze Zeit wurde ich außerorts mit 17 kmh zu sschnell geblitzt, da kam aber nur das Bußgeld
    Vor kurzem wurde ich wieder mit 17 kmh (innerorts) erwischt .. Muss ich jetzt mit Gedanken machen meinen Führerschein abgeben zu müssen ?
    Liebe Grüße

    1. Hallo Jessica,
      in der Regel werden Sie erst bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h innerhalb eines Jahres als Wiederholungstäter angesehen. Dementsprechend müssten Sie sich keine Sorgen machen.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  3. Hallo , ich wurde im Oktober geblitzt mit abzüglich Toleranz 21 zu schnell 1 Punkt !! Nun wurde ich heute wieder geblitzt mit etwa 15kmh zu schnell abzüglich Toleranz etwa 13kmh zu schnell !! Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen ? Bzw.kann es sein das ich einen Entzug wegen Beharrlichkeit bekomme ?

    1. Hallo Matthias,
      erst, wenn innerhalb eines Jahres zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h vorliegt, gelten Sie in der Regel als Wiederholungstäter. In Ihrem Fall kommt normalerweise kein Fahrverbot (auch nicht aufgrund von Beharrlichkeit) auf Sie zu.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  4. Hallo habe heute einen Bußgelbescheid gekommen. Grund, Abstand weniger als 4/10 des Tachowertes bei Geschwindigkeit von 143km/h. Das gleiche ist mir letztes Jahr im Juli passiert. Damals musste ich um die 170€ bezahlen + ein Punkt. Diesmal muss ich Doppel so viel bezahlen also 360€!! Wie kann das sein??? Bei Hinweis steht: Geldbuße wurde wegen 2 Eintragungen gen im Fahreignungsregister erhöht. Aber um so viel??? Habe nirgends gefunden um wieviel höher ein Bußgeld festgelegt wird. Das erscheint mir sehr hoch zu sein. Kann mir jemand weiter helfen?
    Gruß,
    K.C.

    1. Hallo Kinga,
      wenn es sich um wiederholte Verstöße handelt, so werden diese strenger bestraft. In der Regel kann das Bußgeld durchaus verdoppelt werden.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  5. Mir ist der Zeitraum noch nicht so ganz klar, wie das Jahr genau gemessen wird… Laufzeitstart kann das Datum sein, an dem geblitzt wurde oder aber an dem Tag an dem die Tat rechtswirksam wurde. So weit so gut. Wie sieht es dann mit dem Laufzeitende aus? Kann die Behörde da auch frei wählen?

    Wenn ich z.B. durch einen Einspruch das Datum der für die Rechtswirksamkeit etwas in die Länge ziehen kann, besteht doch die Möglichkeit, dass ich aus der Jahresfrist rausfalle, oder?

    1. Hallo RS,
      ab dem Tag, an dem die Tat rechtskräftig wurde, gilt eine Frist von 12 Monaten. Das Ende kann dementsprechend nicht beeinflusst werden.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

      1. Die Frage ist nicht vollständig veantwortet.Mir geht es ähnlich.Wenn ich durch Einspruch über die Jahresfrist des ersten Bussgeldbescheides hinwegkomme,bin ich doch kein Wiederholungstäter und das Fahrverbot müsste vom Tisch sein.Weil der zweite hat ja erst Rechtskraft,wenn der Einspruch geprüft wurde.Somit sind zwischrn den Bescheiden mehr als 12 Monate vergangen.Sehe ich das richtig?

        1. Hallo Jens L,

          das kann so nicht gesagt werden. In Deutschland zählt primär der Tattag, und nicht, wann der Bußgeldbescheid Rechtskraft erhält. Wenn der Bescheid als rechtskräftig anerkannt wird und die entsprechenden Tattage liegen nicht länger als ein Jahr auseinander, dann gelten Sie leider als Wiederholungstäter, unabhängig von der Dauer des Prüfprozesses.

          Das Team von bussgeldbescheid-einspruch.com

  6. Hallo,
    Ich wurde letztes jahr April min 135kmh außerOrts geblitzt.
    Wurde auch informiert wenn ich innerhalb eines Jahres über 26 kmh zu schnell fahre droht fahrverbot. Wurde heute innerorts mit 74 kmh geblitzt(ohne Toleranzabzug) wie sieht meine Strafe aus?
    MFG

    1. Hallo Christina,
      bei 24 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften kommt in der Regel ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg auf Sie zu. Es ist unwahrscheinlich, dass Ihnen in diesem Fall Beharrlichkeit vorgeworfen wird und Sie mit einem Fahrverbot konfrontiert werden. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt zu wenden, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  7. Hallo,
    ich wurde im Oktober 2015 mit 25 km/h zu schnell (außerorts) geblitzt und Anfang Februar mit 40 km/h zu schnell (außerorts) geblitzt; droht mir hier auch ein Fahrverbot.
    M.f.G

    1. Hallo Manfred,
      in der Regel bekommen Sie ein Fahrverbot, wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h und mehr geblitzt wurden. Wenn dies der Fall ist droht ein einmonatiges Fahrverbot.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  8. Hallo, ich wurde im mârz 2013 angehalten, da ich bei roter ampel eine sms gelesen hatte und dadurch die grune ampel zu spat gesehen habe… Ab gruen und ohne start-stop ist man wieder aktiv im strasenverkehr…

    Nun wurde ich heute, knappe 3 jahre spâter erneut wegen dem handy angehalten… Diesmal war es sogar nur der wecker, den ich ausschalten wollte..und die 2 sekunden war ein polizeiauto neben mir…

    Womit muss ich rechnen?

    1. Hallo Veli,
      Das Handy am Steuer zu benutzen, verursacht ein Bußgeld von 60 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Wird man dabei öfter erwischt (Wiederholungstäter), liegt es im Ermessensspielraum der Behörde, ob der Vorwurf der Beharrlichkeit gilt. Dann ist ein höheres Bußgeld oder sogar ein Fahrverbot möglich.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

      1. Hallo. Danke fur die antwort.

        Wie lange gilt die frist als „wiederholungstäter“? Zwischen den beiden Fällen liegen knappe 3 jahre.

        1. Hallo Veli,
          Für den Verstoß „Handy am Steuer“ gibt es bislang keine eindeutige Regelung unter dem Gesichtspunkt Wiederholungstäter. Deshalb kann man an dieser Stelle keine Angaben bezüglich von Fristen machen. Kommt es jedoch zu oft vor, könnte es als Beharrlichkeit ausgelegt werden.
          Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  9. Hallo,
    ich bin im Februar 2015 mit über 26 km/h über der Richtgeschwindigkeit Ausserords geblitzt worden. Der Bescheid kam am 30.03.2015 mit einem Punkt. Jetzt bin ich mit ca. 45-50 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit ( 100 km/h )auf der Autobahn geblitzt worden. Der Bescheid kam noch nicht, deshalb kenne ich meine genaue gefahrene Geschwindigkeit nicht. Da ich wohl als Wiederholungstäter gelte, was droht mir hier?

    1. Hallo Monika,
      Zunächst gilt für Ihren zweiten Verstoß aller Voraussicht nach ein Bußgeld von 160 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot, denn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 bis 50 km/h (außerorts) ist laut Ihren Angaben hier anzunehmen. Da es eine zweite Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb eines Jahres gab, gelten Sie als Wiederholungstäter. Dabei verlängert sich in der Regel das Fahrverbot.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  10. Zum Thema 12 Monats Frist.

    Ich bin im November 2014 geblitzt worden.
    Rechtskräftig wurde der Bescheid 2 / 2015
    Jetzt bin ich im Januar 2016 wieder geblitzt worden. Bescheid 2/2016. Jetzt soll ich den Füherschein abgeben obwohl es 1. (Tat) nicht innerhalb eines Jahres ist.
    Und der neue Bescheid fehlen 2 Tage zum 1 Jahr zum alten Bescheid.
    Wenn ich jetzt widerspruch einlege, verfällt dann die Jahresfrist ?
    Oder macht das keinen Sinn.
    Hat man Chance wegen dem Tatzeitpunkt ?

    Vielen Dank für die Hilde

    1. Hallo Wolf,
      Die Sache mit den Zeitpunkten ist wirklich schwierig. Zum einen gilt als Stichtag der Zeitpunkt, an dem der Autofahrer von der Geschwindigkeitsüberschreitung Kenntnis hatte und das ist frühestens der Erhalt des Bußgeldbescheids. Zum anderen können die Behörden für den Stichtag auch den Zeitpunkt festlegen, an dem der erste Bußgeldbescheid rechtskräftig wurde. Also als Sie diesen bezahlt haben. In Bezug auf die Chancen oder wieweit ein Widerspruch gegen die Abgabe des Führerscheins Sinn macht, empfiehlt sich ein Gang zum Anwalt, da wir keine Rechtsberatungen machen.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  11. Hallo ,
    İch bin dezember 2014 über 26 kmh geblitz,dann in april 2015 zweites mal über 26 und jetzt 19.03.2016 3. Mal 50 zone war ich 80
    Was ich soll rechnen?
    Vielen Dank für die Hilfe ..

    1. Hallo Sevi,
      Wer innerhalb von einem Jahr zwei Mal mit einer Überschreitung von mehr als 26 km/h geblitzt wurde, muss mit mindestens einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Sie gelten in diesem Fall als Wiederholungstäter. Daneben wird ein Bußgeld von 80 Euro verhängt sowie ein weiterer Punkt in Flensburg angerechnet. Die Wiederholgungstat bezieht sich in diesem Fall auf den Tatbestand aus dem Jahr 2015.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  12. hallo,

    wird man mit 0,5 -1,09 promile alkohol im staßenverkehr angehalten, bekommt man 2 punkte, 500 euro strafe und ein 1monatiges fahrverbot.

    wird man innerhalb der nun folgenden 5 jahre nochmals mit 0,5-1,09 promile angehalten, wird man zum ‚wiederholungstäter‘ und es gibt wieder 2 punkte, jetzt 1000 euro starfe und ein 3monatiges fahrverbot.

    bleibt man ein leben lang ein solcher ‚wiederholungstäter‘ oder wird dies genauso wie die beiden punkte komplett nach 5 jahren getilgt?

    liebe grüße und danke

    1. Hallo Holger,
      Gerade bei Verstößen von Alkohol am Steuer sind die Regelungen streng. Nach fünf Jahren sind die Punkte abgebaut aber nicht zwangsläufig der „Titel“ Wiederholungstäter. Bei derartigen Delikten kann auch ein wiederholter Verstoß nach 10 Jahren noch gelten. Außerdem ist bei wiederholten Verstößen (Alkohol) mit einer MPU zu rechnen.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  13. Hallo,
    Hatte nach Alkohol- Fährt ein Jahr Führerscheinentzug bis Aug 2014. Würde heute kurz vor Ortschild Stadtausgang geblitzt, mit da. 65 km/h. Gilt das als Wiederholungstäter mit Fahrverbot?
    Danke für Info.
    Dani

    1. Hallo Dani,
      Eine Wiederholungstat ist immer dann gegeben, wenn dieselbe Ordnungswidrigkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums auftritt. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung beispielsweise innerhalb eines Jahres.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  14. Ich wurde in 2015 geblitzt und hatte – da ich Wiederholungstäter war – damit 1 Monat Fahrverbot erhalten.

    Ich wollte daraus lernen und das nie wieder machen.

    Leider habe ich heute eine rote Ampel überfahren. Sie war eigentlich gelb gewesen, und ich wollte „noch schnell“ drüber. Das war sehr falsch. Es war eine „Blitzampel“, die den „Rotlichtverstoß“ fotografiert hat. Jedenfalls hat es mir rot entgegen geblitzt.

    Womit muss ich nun rechnen?
    Und vor allem: Hat mein vorheriger Verstoß innerhalb der letzten zwölf Monate auf das Ausmaß vom Bußgeld oder vom Fahrverbot?
    Kann es mir passieren, dass das „Regel-Fahrverbot“ von 1 Monat vielleicht sogar auf 3 Monate erhöht wird?
    Oder kann es mir passieren, dass das „Regel-Bußgeld“ verdoppelt wird?
    Oder bekomme ich die „Regelbestrafung“ von 200 Euro Bußgeld und 1 Monat Fahrverbot und keinerlei Erhöhung – weil ja „Rotlichtverstoß“ und „Geschwindigkeitsverstoß“ was andres ist?

    1. Hallo Diana,
      Sie werden in der Regel als Wiederholungstäterin dann eingestuft, wenn Sie innerhalb eines Jahres denselben Verstoß im Straßenverkehr begehen. Zudem bekommen Sie bei einem Rotlichtverstoß dann eine Strafe von 200 Euro, wenn der Tatbestand der Gefährdung erfüllt ist, andernfalls sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 90 Euro vor oder eben mehr, wenn Sie andere gefährdeten oder die Rotphase länger als eine Sekunde dauerte.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  15. Hallo
    Ich bin in der probezeit und wurde bereits einmal mit 21km/h zuviel außerhalb geschlossener otrschaften geblitzt. Heute wurde ich mit 40km/h an einer stelle wo 30 wäre geblitzt worden. Muss ich jetzt mehr erwarten als das bußgeld?

    1. Hallo Uta,
      Eine Geschwindigkeitsüberschreitung zählt immer zu den sogenannten A-Verstößen. Bei einem einmaligen Verstoß verlängert sich die Probezeit. Erfolgt ein zweiter in dieser verlängerten Probezeit ist mit einer Verwarnung und einer Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung zu rechnen, zusätzlich zum Bußgeld und zu etwaigen Punkten. Bei 10 km/h zu viel (innerorts) können Sie von einer Strafe von 15 Euro ausgehen. Der Tatbestand Wiederholungstäter ist dann erfüllt, wenn beide Vergehen innerhalb der letzten 12 Monate passiert sind.
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  16. Hallo,

    Vor zwei jahren wurde ich außerorts geblitzt mit 41km und musste mein schein abgeben.

    Diesen monat wurde ich wieder mit 41km geblitzt mit was muss ich rechnen außer ein monat fahr verbot und 2 punkte und wielange dauert bis die punkte abbauen

    Danke gruß Leo

    1. Hallo Leo.
      Als Wiederholungstäter bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung gilt man in der Regel dann, wenn die Überschreitung von 26 km/h und mehr zweimal innerhalb von 12 Monaten erfolgt.
      Der Punkteabbau ist bei maximal fünf Punkten auf Ihrem Konto mit der Teilnahme an einem speziellen Seminar möglich, wenn Sie innerhalb der letzten fünf Jahren nicht bereits einen Punkt abgebaut haben. Ein solches Seminar ist mit Kosten verbunden. Ansonsten greift der normale Punkteverfall. Dieser beträgt bei Eintragungen mit 2 Punkten 5 Jahre.
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  17. Hallo…
    Hab ne Frage
    Bin mal über rot gefahren… Da hab ich Strafe bekommen mit fahrverbot…so und jetzt wurde ich gemessen wegen abstand 4/10. Alles ist passiert in diesem jahr…..was pasiert jetzt

    1. Hallo VP,
      Hierbei bekommst du nur eine Strafe für das Abstandsvergehen. Du wirst nicht als Wiederholungstäter eingestuft.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  18. Hallo, ich bin vorhin in eine Kontrolle geraten, Bak 0,56 Promille, habe aber vorangegangerweise im letzten Jahr eine mpu erfolgreich abgelegt, da ich am 4. Mai 2014, also vor 2 Jahren, einen Unfall mit 1,29 Promille hatte. Bei der Kontrolle vorhin gab es keine verkehrsgefährdung, es war nur eine Routinekontrolle, ich durfte dann 3 std später wieder fahren… Erwartet mich jetzt wieder eine mpu? Ich hoffe nicht, denn ich bin auf den Führerschein angewiesen, zumal ich nun ein super jobangebot aus der Schweiz habe :(((

    1. …ich muss mich nochmal korrigieren, es war ein atemalkoholtest, auch beim Revier mit einem größeren Gerät, sie haben kein bluttest von mir genommen, wie verhält sich da die Sachlage??

      1. Hallo Dominik,
        Die Anordnung einer MPU erfolgt in der Regel ab einem Wert von 1,6 Promille. Im Einzelfall ist dies aber auch bei Werten, die unter dieser Grenze liegen, möglich. Des Weiteren ist bei einem 2. Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze mit folgenden Strafen zu rechnen (in der Regel): 1000 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot.
        Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

        1. Hallo, die hätten mir eine höhere Strafe gegeben, allerdings machte die Bußgeldstelle zu meinen Gunsten den Fehler und verhängten mir 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Geldstrafe und dies, obwohl ich Wiederholungstäter bin… Droht mir nun aufgrund dieser Tatsache trotzdem eine Mpu?

          1. Hallo Dominik,
            Der Einzelfall ist entscheidend. Hat die Behörde beispielsweise den Eindruck, dass Sie ein Alkoholproblem haben, könnte auch in diesem Falle unter 1,6 Promille eine MPU drohen.
            Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  19. Hallo,

    Ich wurde im Jahr 2005, zweimal wegen Trunkenheit am Steuer angehalten. Das erste mal waren es 0.52% und das zweiten mal mit 0.84%. Ich habe beim ersten mal 250 Euro bezahlt und meinen Führerschein 1 Monat abgegeben und beim zweiten mal 500 Euro bezahlt und den Führerschein 3 Monate abgegeben. Ein Jahr später kam der Bescheid das ich eine MPU machen sollte. Diese habe ich damals aus finanziellen Gründen nicht gemacht. 2008 bin ich nach Amerika ausgewandert und habe dort einen neuen Führerschein gemacht. Diesen habe ich seit 8 Jahren und habe mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Nicht mal einen Strafzettel. Nun bin ich letztes Jahr im August wieder nach Deutschland gezogen und soll nun die MPU machen. Mein amerikanischer Führerschein wird nicht umgeschrieben.
    Das ganze liegt nun 11 Jahre zurück. Kann ich in irgendeiner Weise dagegen vorgehen? Oder bleibt mir nur die MPU zu machen?
    Ich habe drei kleine Kinder und bin auf den Führerschein angewiesen.
    Vielen Dank

    1. Hallo Toschia,
      Es existiert keine gesetzliche Verjährungsfrist. Dennoch kann nach 10 beziehungsweise 15 Jahre der Führerschein ohne MPU neu beantragt werden. Dies ist vor allem bei wiederholten Alkohol- oder Drogenverstößen jedoch eher unwahrscheinlich. Es ist anzunehmen, dass Sie den Führerschein nur mit einer bestandenen MPU neu beantragen dürfen.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  20. Hallo zusammen,

    ich wurde am selben Tag in einer 30er Zone geblitz, einmal mit 21 und einmal mit 22 zu viel. Gilt dies als Wiederholungstat und droht mir eine Fahrsperre ?
    Schöne Grüße 🙂

    1. Hallo Marvin,
      Sie gelten als Wiederholungstäter bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h und mehr und wenn dies zweimal innerhalb von 12 Monaten passiert.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  21. Hallo ,

    Ich wurde im März dieses Jahres mit 23 km/h zu schnell geblitzt und diesen Monat mit 9 km/h und heute nochmal mit 15-20 km/h , mit was muss ich rechnen ?

    1. Hallo Marco,
      Sie gelten nur dann als Wiederholungstäter, Sie innerhalb eines Jahres mindestens zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt wurden. In den beiden letztgenannten Fällen ist lediglich mit einem Verwarngeld zu rechnen.

  22. Hallo, wurde heute früh 1 Uhr mit meinem PKW mit einem Alkoholgehalt von 1,1 Promile erwischt. Habe aber in 2007 schon mal die Fahrerlaubnis wegen Alkohol für 6 Monate abgeben müssen. MPU auch damals gemacht. Gelte ich jetzt als Wiederholungstäter? Was komm da auf mich zu?

    1. Hallo Matthias,
      Beim 2. Mal ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. In der Regel kommt ein Bußgeld in Höhe von 1000 euro auf Sie zu, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Eine nochmalige Anordnung zur MPU ist zudem nicht auszuschließen.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  23. Hallo, ich wurde im April 2015 mit 36 km/h innerorts zu schnell geblitzt und habe dann Ende Juni 2015 für einen Monat den Führerschein abgegeben. Jetzt bin ich am 04.Juli 2016 außerorts mit 33 km/h zu schnell geblitzt worden…muss ich jetzt mit einem erneuten Fahrverbot rechnen ?

    1. Hallo Sven,
      Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 33 km/h außerorts ist mit einem Bußgeld von 120 Euro und einem Punkt in Flensburg zu rechnen. Ein Fahrverbot wird nicht erteilt.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  24. Guten Tag,
    auch ich habe eine Frage bezüglich Geschwindigkeitsüberschreitungen.
    Wurde innerhalb der letzten 4 Monate 3x geblitzt. Mit 11 km/h (innerorts) , 15 km/h (außerorts) und noch einmal 15km/h (außerorts) zu schnell, gelte ich nach den oben genannten Aspekten nicht als Wiederholungstäterin.
    Kann mir dennoch eine Wiederholungstat zur Last gelegt werden, wenn sich noch mehr solcher „geringeren“ Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb eines Jahres häufen? Gibt es hier eine maximale Anzahl an Verstößen, die dann mit Fahrverbot bestraft wird?

    1. Hallo Lilli,
      Als Wiederholungstat gilt dies erst, wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten mit einer Überschreitung von 26 km/h und mehr geblitzt wurden. Ihnen kann jedoch bei diesen geringen Vergehen Beharrlichkeit vorgeworfen werden (bei einer Vielzahl derartiger Verstöße). Es können eine Geldbuße oder gar ein Fahrverbot drohen.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  25. Hallo ich bin letztes Jahr mit geringen thc wert angehalten worden durfte den Führerschein behalten musste aber eine mpu machen jetzt wurde ich mit 0,55 Promille angehalten gilt das als Wiederholungstäter oder werden Drogen und Alkohol unterschiedlichen geahndet?

    1. Hallo Marcus,
      In der Regel beziehen sich die gesteigerten Bußgelder und Sanktionen auf ein weiteres Vergehen gegen Alkohol am Steuer oder Drogen am Steuer auf den jeweiligen vorherigen Tatbestand.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  26. wurde am 13.09.2015 außer Orts laut bescheid mit18 km/h über liemit geblitzt,
    am 17.07.2016 außer Orts bei 70 km/ h erlaubten mit ca. 80 -85 km/ h
    am 31.07.2016 innerhalb Ortschaft erlaubt 30 km/h mit ca. 40-45 km/ h
    vom 17.07.2016 noch keine Beischeid bekommen
    mit welche Strafe habe ich zu Rechnen, auch mit Fahrverbot!
    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf

    1. Hallo Ralf,
      Bei den genannten Verstößen ist mit einem Verwarnungsgeld von 20 bis 25 Euro zu rechnen und keinem Fahrverbot. Sie gelten erst bei einer Überschreitung von mehr als 26 km/ (zweimal innerhalb von 12 Monaten) als Wiederholungstäter.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  27. Ist es auch möglich das es an der gefahrenden Geschwindigkeit manipuliert werden kann, so dass eine höhere Fahrgeschwingkeit im Schreiben angegeben wird, sodass es für mich Teurer werden kann.
    Ist es ratsam einen Anwalt auf zu suchen nach dem erhalten des Schreibens .

    1. Hallo Ralf,
      In jedem Falle haben Sie die Möglichkeit, einen Anwalt aufzusuchen, der Sie umfänglich beraten kann. Eine bewusste Manipulation, die eine Arglist impliziert, ist in der Regel jedoch auszuschließen. Haben Sie aber Zweifeln, können Sie einen Einspruch einlegen.
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  28. Hallo,

    Bin letztes Monat mit über 27kmh beblitzt worden (1Punkt)
    Nun wurde der Abstand gemessen, 1/5 des halben Tachowertes bei 137 kmh (1Punkt)

    Normal sind dass Getrennte Sachen oder
    Muss ich mit einem Verbot rechnen?

    1. Hallo Tobias,
      Hierbei handelt es sich nicht um eine Wiederholungstat. Die Verstöße werden getrennt voneinander behandelt.
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  29. Hallo,
    ich wurde im September 2015 mit 26 km/h außerorts geblitzt, dann Mitte Februar
    mit 36 km/h außerorts erneut (beide Male HH). Im Juli 1 Monat Fahrverbot abgeleistet wegen dieses Vergehens: zweimal mindestens 26 km/h zu schnell. Jetzt Ende August innerorts mit wahrscheinlich 22 – 24 km/h (nach Toleranzabzug) in Niedersachsen geblitzt, Bescheid /Anhörung steht noch aus.
    Frage: Droht ein 1-monatiges Fahrverbot wegen Beharrlichkeit? Wenn ja, ist dieses sofort nach Rechtskraft anzutreten? Hat eine Verzögerung der Rechtskraft(Akteneinsicht) Einfluss darauf ob ein Fahrverbot angeordnet wird.
    Danke und viele Grüße

    1. Hallo Dirk,
      Als Wiederholungstäter gelten Sie in diesem Falle eigentlich nicht, da die Doppelung des Verstoßes ja bereits bestraft wurde. Es kann jedoch trotzdem sein, dass die Behörde den Vorwurf der Beharrlichkeit anmerkt. Bedenken Sie jedoch, dass eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h und mehr als Wiederholungstat überhaupt in Frage kommt.
      Ein Fahrverbot kann im Übrigen unter gewissen Umständen umgewandelt oder verschoben werden.
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  30. Hallo,

    Ich würde vor über 6 Jahren im Juli 2010 mit 0,58 Promille angehalten.
    500€ + 1 Punkt.
    Nun wurde erneut angehalten. Gelte ich jetzt als Wiederholungstäter oder wurde der Eintrag von 2010 nach 5 Jahren gelöscht?

    1. Hallo Matthias,
      Die Verjährungsfristen für Alkoholverstöße sind äußerst lang. Selbst 10 Jahre nach dem ersten Verstoß können Sie noch als Wiederholungstäter gelten, wenn Sie ein weiteres Mal mit Alkohol im Blut beim fahren erwischt werden.
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  31. Hallo bin da Roland aus Österreich.
    Hab den Verdacht dass ich auf dem Weg(Urlaub) nach Rügen zirka dreimal oder viermal Geblitzt wurde.Schätze zirka 15 km h Außerorts (Autobahn) einmal Innerorts,da ich die meiste Strecke mit Tempomat gefahren bin.Innerorts dürfte ich irrtümlich das Ortsschild übersehen haben.
    Mit welchen Folgen müsste ich da rechnen.

    1. Hallo Roland.
      Für den Vorwurf „Wiederholungstäter“ ist entscheidend, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung über 26 km/h liegt. Bis 20 km/h wird zudem in der Regel ein Verwarngeld eingefordert.
      Die Beurteilung einer derartigen Vielzahl an Verstößen liegt jedoch letztlich im Ermessen der Behörden.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  32. Hallo
    Ich habe eine frage..
    Mein freund war dabei sein Mpu zu machen kurz nach dem er sein Führerschein eingeschickt hat, wurde er ohne führerschein wieder geblitzt.
    Es hat 6 Monate gedauert bis die Stattdanwaltschaft eine Strafe erteilen konnte. Wir haben heute beim Straßenverkehrsamt angerufen die meinten in einer Woche bekommen die die Strafe und er Solle nä. woche anrufen…

    was wäre den seine Strafe..
    Könnte er weiter mit dem Mpu machen aber dann 1-2 Monate sperre oder noch schlimmer ???

    1. Hallo Cannyy.
      Das Fahren ohne Führerschein hat schwerwiegende Konsequenzen. Dies geht in der Regel über ein bloßes Bußgeld hinaus. Nach § 21 StVG ist mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe zu rechnen. Die Mpu im ersten Falle ist davon unabhängig zu betrachten. Die Beratung bei einem Fachanwalt ist zu empfehlen.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  33. Hallo!
    Ich habe den Verdacht, heute zum 3. Mal wegen eines Abstandsverstoß auf der Autobahn geblitzt worden zu sein. Allerdings wollte ich ein rechts fahrenden Auto überholen, um dann auf rechts zu wechseln, da ich abfahren musste. Da das Auto rechts beschleunigte, wurde ich kurzfristig schneller und habe anscheinend den Abstand kurzfristig nicht eingehalten. Womit muss ich nun rechnen?

    1. Hallo S. BÖ.
      Mit was Sie ganz konkret rechnen müssen, ist unter anderem davon abhängig, wie schnell Sie unterwegs waren und welcher Abstand im jeweiligen Falle wie unterschritten wurde. Der Vorwurf der Beharrlichkeit kann geltend gemacht werden. ein wiederholter Verstoß in einem bestimmten zeitlichen rahmen führt in der regel zu höheren Bußgeldern. Ein Fahrverbot ist auch möglich.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  34. Guten Tag, ich bin im April wegen Abstands geblitzt worden. Geschwindigkeit war damals 120 km/h. Hier habe ich einen Punkt erhalten und eine Geldstrafe.
    Heute abend bin ich über die Autobahn gefahren und als ich schon weit vor mir das Blitzen gesehen habe von der Brücke bin ich vom Gas runter und hatte dann nur 50 km/h auf dem Tacho. Ich bin mir jetzt unsicher ob ich Geblitzt wurde oder der neben mir oder vor mir. Auch weis ich nicht mehr genau ob überhaupt noch einer vor mir war.
    Wenn jetzt doch was wegen dem Abstand kommen sollte, muss ich dann da ich ja im April dieses Jahres deswegen einen Punkt bekommen habe mit einem Fahrverbot rechnen oder nur mit einer erhöhten Geldstrafe da ich unter 80km/h lag ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    1. Hallo Alexandra,
      Ist der Vorwurf Beharrlichkeit begründet, müssen Sie in der Regel mit einem Fahrverbot rechnen. Dies ist jedoch abhängig von der jeweiligen konkreten Situation. Die Verstöße müssen zudem gleichartig sein. Ob das in Ihrem Falle genau zutrifft, ist pauschal nicht zu beurteilen. Warten Sie einen möglichen Bußgeldbescheid ab.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  35. Hallo,

    ich wurde in einer Baustelle mit 30 Km/h zu schnell geblitzt. Problem: ich bin noch in der Probezeit.
    Laut Internet erwartet mich hier eine Geldstrafe von 80,- und ein Punkt.
    Wie sieht es hier aber mit meiner Probezeit aus? Wird sie verlängert? Muss ich ein aufbauseminar machen? Oder ist der Führerschein weg?

    1. Hallo Janina,
      Liegt das Bußgeld bei mehr als 60 Euro, spricht man von einem A-Verstoß. Das bedeutet eine Verlängerung von zwei Jahren und eine Anordnung zum Aufbauseminar.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  36. Hallo,

    ich wurde im Mai 2015 außerorts mit 43 km/h zu schnell geblitz und habe 1 Monat meinen Führerschein abgegeben.
    Dann im Feb 2016 außerorts mit 28 km/h zu schnell und als Wiederholungstäter wieder 1 Monat Führerscheinentzug.
    Nun kam der nächste Blitzer außerorts mit 21 km/h zu schnell.
    Muss ich wieder mit einem Fahrverbot rechnen?

    1. Hallo Carla,
      Als Wiederholungstäter gelten Sie bei mindestens zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h und mehr innerhalb eines Jahres.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

    2. D.h. also, dass ein zweites Fahrverbot erst dann verhängt wird, wenn eine Geschwindigkeitsübertretung von mind. 26 km/h (gleichgültig ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften) innerhalb der Bewährungsfrist nach dem Fahrverbot begangen wurde, richtig?

      1. Hallo Eridon,

        was Sie mit ‚Bewährungsfrist‘ meinen, ist uns nicht ganz klar. Ein ergänzendes Fahrverbot über einen Monat für Wiederholungstäter wird dann erteilt, wenn Sie in einem Jahr (also innerhalb eines zwölfmonatigen Zeitraums) zum zweiten Mal mit mindestens 26 km/h zu viel erwischt werden.

        Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  37. ich bin am 22.8.16 auf der Autobahn bei Tempo 100 (habe das Schild übersehen) mit einem Tempo von 129 kmh geblitzt worden und habe bisher noch keine Post erhalten.
    Gestern, am 27.10.16 tappte ich innerorts mit 71 kmh in eine Radarfalle.
    Wie sieht es mit einem wiederholungsfall aus?

    1. Hallo Dennis,
      Hier ist entscheidend, welches Datum die Behörde als Stichtag des ersten Verstoßes ansieht – die Kenntnis von der Geschwindigkeitsüberschreitung und damit Erhalt des Bußgeldbescheides oder Rechtskraft des Bescheids.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  38. hallo,
    ich bin am 12.09.2015 mit 33 kmh (nach toleranzabzug) zu viel geblitzt worden. das machte 120€.
    am 24.07.2016 mit 27 kmh (nach toleranzabzug) zu viel geblitzt worden.
    am 11.08.2016 mit 35 kmh (nach toleranzabzug) zu viel geblitzt worden.
    der bußgeldbescheid für den 11.08. kam anfang september … 170€ und 1 monat fahrverbot (50€ mehr als „normal“ … und fahrverbot wegen wiederholungstäter).
    gestern kam der bußgeldbescheid für den 24.07. … 115€ und wieder 1 monat fahrverbot!!! (35€ mehr als „normal“).
    ist das rechtens, dass ein 2. fahrverbot verhängt worden ist? und das, obwohl die erste frist von 4 monaten (zum abgeben vom führerschein) noch gar nicht abgelaufen ist???

    1. Hallo Sven,
      als Wiederholungstäter gelten Sie, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten mindestens zweimal mit mehr als 26 km/h, als erlaubt, geblitzt wurden. Ein zusätzliches Fahrverbot droht in diesem Falle. Dies gilt sowohl für den 24.07. als auch für den 11.08. Inwiefern sich ein Einspruch gegen den Bescheid bzw. die Sanktionen lohnt, weil eine Überscheidung der Verfahren stattfand, erfahren Sie bei einem Anwalt für Verkehrsrecht.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  39. Hallo.
    Ich habe 2008 eine alkoholfahrt mit über 1,6 promille absolviert.
    Wurde nach Jugendstrafrecht verurteil zu Sozialstunden und 10 Monaten sperre.

    Jetzt ist es wieder passiert.
    Selber promillewert.
    Mit welcher Strafe muss gerechbet werden?

    1. Hallo Impfbuch,
      bei einem zweiten Verstoß mit diesen Promillewerten ist mit einem hohen Bußgeld sowie mit drei Punkten in Flensburg zu rechnen. Zudem droht der Entzug des Führerscheins. Wie hoch das Fahrverbot und eine eventuelle Freiheits- bezw. Geldstrafe sind, legen die Behörden fest. Möchten Sie weitere Informationen hierzu, verweisen wir Sie auf den Artikel „Alkohol am Steuer“.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  40. Hallo,
    mir ist etwas seltsames passiert.
    Am 18.05.2016 fuhr ich 29km/h zu schnell außerorts und habe einen Punkt bekommen. Der Bescheid wurde zugestellt am 19.08.2016 und rechtskräftig zwei Wochen später.
    Am 14.11.2016 habe ich einen Bußgeldbescheid erhalten über einen Geschwindigkeitsverstoß am 08.08.2016 über 32km/h zu viel außerorts.
    D.h. der zweite Verstoß um 26km/h zu viel war vor der rechtskräftigkeit des ersten Bescheides.
    Dennoch verhängt jetzt die Bußgeldstelle ein Fahrverbot gegen mich – mit dem Verweis auf §4 Abs. 2 und zweimal innerhalb eines Jahres schneller 26km/h.
    Am 08.08.2016 hatte ich ja noch gar keine Kenntnis vom ersten Verstoß, da der Bescheid noch nicht rechtskräftig war – was muss ich tun?
    Vielen Dank & VG

    1. Hallo Yosh,
      in der Regel ist der Stichtag frühestens der Erhalt des Bußgeldbescheids. Womöglich orientiert sich die Behörde in Ihrem Fall auch an dem Datum der Ausstellung des Schreibens.
      Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen (innerhalb von zwei Wochen). Wie Ihre Chancen diesbezüglich sind, erfragen Sie am besten bei einem Anwalt für Verkehrsrecht.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  41. Hallo, ich bin 12.2014 auf der BAB mit 35 km/h zu viel geblitzt worden, habe damals Einspruch eingelegt, da die automatische Geschwindigkeitsanzeige aus war und ich trotz dem geblitzt wurde, hab Strafe zahlen müssen aber kein Fahrverbot.
    Am 10.2015 wider geblitzt, diesmal 24 km/h außerorts, dumm gelaufen.

    Nun aktuell, am 09.2016 zu dicht Aufgefahren auf der BAB, bei 156 km/h 4/10 halber Tacho.
    Eigentlich 180€ + Bearbeitung, aber es sind nun 360€, wegen 2 Eintragungen im Fahreignungsregister, so wörtlich!
    Und bei erneutem Verstoß drohe ein Fahrverbot!
    Ist das so legitim, bzw. richtig?

    1. Hallo Rolf,
      es ist möglich, dass die Behörde wegen sogenannter Beharrlichkeit eine höhere Strafe verhängt. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, erfragen Sie entweder beid er Behörde selbst oder bestenfalls fragen Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht. Denn wie bieten keine Rechtsberatung an.
      ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  42. Hallo, ich wurde vor 3 Jahren mit Alkohol am Steuer erwischt und hatte einen Wert von 0,59. Nun wurde ich ca 3 Jahre später erneut erwischt mit einem Wert von 0,88. Werde ich eine MPU machen müssen? Ich würde mich über eine genaue Antwort freuen.

    1. Hallo Michael,

      als Wiederholungstäter mit Alkohol am Steuer ist eine MPU in der Regel obligatorisch.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  43. Hallo,
    ich bin seit Oktober Fernpendler und deshalb jedes Wochenende c. 1200km auf der BAB unterwegs. Innerhalb des ersten Monats wurde ich insgesamt 4 mal erwischt (3 mal 26km/h und 1x 34km/h zu schnell). Bei keinem der Verstöße habe ich das „Blitzen“ bemerkt. Der letzte Verstoß lag vor dem Erhalt des ersten Anhörungsbogens, den ich erst vor 3 Wochen bekam, so dass ich von der Tatsache dass mein Verstoß bemerkt wurde erst Kenntnis erlangte nachdem ich den Anhörungsbogen hatte.

    Ist das dennoch eine Wiederholungstat?
    Komme ich mit 1 Monat Fahrverbot davon?
    Womit muss ich schlimmstenfalls rechnen?

    Hab mein Fahrverhalten mittlerweile natürlich deutlich angepasst

    1. Hallo Michael,

      bereits beim zweiten Mal ist die Geschwindigkeitsüberschreitung eine Wiederholungstat. In der Regel ist hier ein Fahrverbot von einem Monat die Folge. Da Sie öfter als zweimal zu schnell gefahren sind, kann dieses noch erhöht werden. Dies liegt allerdings auch im Ermessen der Behörde.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  44. Hallo ich hab mal ne frage
    Ich wurde im Jahr 2002 mit dem fahrad angehalten wegen trunkenheit ,2 mal sogar und galt da als wiederholungs Täter ,ich habe kein Auto und kein Führerschein das da zugesagt , ich wurde jetzt wieder angehalten mit 1,7 pro mlle hatte mir aber in der Zwischenzeit ca 14 Jahre nix zu schulden kommen lassen , meine Frage ist jetzt was erwartet mich da und sind die Taten aus den jahr 2002 verjährt ?oder wird mir das wieder zur last gelegt ?
    Gruß mike

    1. Hallo Mike,

      in der Regel gilt bei Alkohol am Steuer eine Tilgungsfrist von zehn Jahren. Normalerweise sollten sich die beiden ersten Taten nicht auf die jetzige auswirken.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  45. Ich habe ein Aufbauseminar gemacht dieses Jahr und wurde vor einem Monat auf der Autobahn bei 100 km/h mit 124 geblitzt, die Toleranz ist abgezogen worden. Was könnte auf mich zutreffen da ich noch in der Probezeit bin?.
    Ich habe gelesen das ich eine Verwahnung bekomme und eine Empfehlung zu einem verkehrspsyolen bekomme die freiwillig ist, habe ich es richtig verstanden?

    MFG.

    1. Hallo Eduu,

      beim zweiten A-Verstoß in der Probezeit sind in der Regel tatsächlich eine Verwarnung und die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung die Folge.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  46. Hallo.
    Hatte einen Auffahrunfall.nach einer Blutprobe bei der Polizei ergab der Wert 0.52 promille und mir wurde der Führerschein eingezogen.was erwartet mich?Bin beruflich vom Führerschein abhängig.

    1. Hallo Thomad,

      was genau auf Sie zukommt, ist auch von den Tatumständen abhängig und liegt im Ermessen der Behörde. Normalerweise können Sie mit einem variablen Bußgeld, drei Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot oder einem Führerscheinentzug rechnen.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  47. Guten Tag,

    Im Jahr 2013 wurde ich mit Alkohol am Steuer angehalten. Musste meinen Führerschein abgeben, Führerscheinverbot 6 Monate und MPU machen. Diese MPU habe ich bislang nicht gemacht und wurde dann 2016 kurz vor Weihnachten wieder mit Alkohol am Steuer (1,4 Promille) erwischt und natürlich ohne Führerschein.
    Welche Strafe erwartet mich?

    Vielen Dank im Voraus.

    1. Hallo Meim,

      laut § 21 des Straßenverkehrsgesetzes gilt das Fahren ohne Fahrerlaubnis als Straftat und wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht, um herauszufinden, ob eine erneute Straftat weitere Folgen haben kann, wie beispielsweise eine verlängerte Sperrfrist, etc.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  48. Guten Tag,

    ich habe ein Fahrverbot für einen Monat erhlalten, da ich 2 Mal genau 26/kmh zu schnell war und ein einmal 25 km/h. Jetzt habe ich zu meinem Bedauern vor zwei Wochen eine rote Ampel übersehen. – An dem Tag lag Schnee und es hat stark geblendet, es wurde jedoch keiner geschädigt, da die Kreuzung leer war. Mit welcher Zeit des Führerscheinentzugs muss ich nun rechnen und bleibt einem dann noch immer die 4 monatige Frist zur Abgabe oder muss die Abgabe des Führerscheins direkt geschehen?

    Vielen Dank im Voraus.

    1. Hallo Moni,

      der Führerschein muss mit Rechtskraft des Bußgeldbescheids abgegeben werden. Diese beginnt 14 Tage nach Erhalt des Schreibens, sofern Sie keinen Einspruch einlegen. Wie lange der Führerscheinentzug angesetzt wird, muss im Einzelfall entschieden werden. Mindestens sechs Monate müssen Sie allerdings darauf verzichten.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  49. Hallo,

    ich würde im April 2016 mit 26 Km/h zu schnell geblitzt.
    Im Dezember 2016 wurde ich mit 33 Km/h zu schnell erwischt. Droht mir nun definitiv ein Fahrverbot?
    Ich bin aus beruflichen auf meinen Führerschein angewiesen. Ich fahre ca. 40.000 bis 50.000 Km pro Jahr. Gibt es die Möglichkeit die Wirksamkeit des Bescheids per Einspruch und ggfs. Verhandlung bis April hinaus zu zögern?
    Kann gegen das Fahrverbot Einspruch eingelegt werden?

    Viele Grüße
    Peter

    1. Hallo Peter,

      ja, wenn Sie innerhalb eines Jahres zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt worden sind, müssen Sie mit einem Fahrverbot rechnen. In Ihrem Fall summiert sich dies auf zwei Monate. Ein Einspruch kann innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids eingelegt werden. So muss das Fahrverbot nicht sofort angetreten werden. Inwiefern sich dieses vollständig abwenden lässt oder nicht, kann Ihnen ein Anwalt erläutern.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  50. Guten Tag,

    innerhalb kurzer Zeit (2 Monate) wurde ich jeweils mit genau 27km Überschreitung geblitzt und wurde zur Führerscheinabgabe innerhalb von 4 Monaten aufgefordert. Kurz bevor ich den Führerschein abgegeben habe wurde ich an einer Ampel bei rot geblitzt (vermutlich/hoffentlich weniger als 1 Sek.). Droht mir nun ein weiteres Fahrverbot? Wenn ja: gleich im Anschluss oder wieder innerhalb von 4 Monaten wieder frei wählbar

    Besten Dank für die Mühe; freundlicher Gruß von Ernst

    1. Hallo Ernst,

      zeigte die Ampel länger als eine Sekunde rot, droht ein einmonatiges Fahrverbot. Je nachdem wie schwer die Tat war und unter Anbetracht Ihrer vorherigen Ordnungswidrigkeiten, könnte zudem auch ein Führerscheinentzug die Folge sein. Dazu sollten Sie allerdings die zuständige Behörde kontaktieren. Die Beamten können Ihnen dazu Auskunft geben.

      Das Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  51. Hallo, ab wann verfällt bei Alkohol als Ordnungswidrigkeit die die Beschreibung als Wiederholungstäter ?
    Ist es, genau wie Falle des geschwindigkeitsverstoßes, ein jahr ?

    1. Hallo Stefan,

      Alkoholverstöße verjähren in der Regel nach zehn Jahren. Begehen Sie nach dieser Frist erneut einen Alkoholverstoß wird dieser meistens als erster Verstoß bewertet. Weitere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Bußgeldstelle.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  52. Wurde vor einem halben Jahr wegen eines Abstandsverstoßes von unter 4/10 zu einer Geldbuße und 1 Punkt verurteilt. Ich wurde vor kurzem wegen zu hoher Geschwidnigkeit geblitzt (28km/h zu schnell). Bin ich jetzt auch ein Wiederholungstäter?

    1. Hallo Anton,

      nein, als Wiederholungstäter zählen Sie nur, wenn Sie mehrfach den gleichen Verstoß (bspw. nur Geschwindigkeitsverstöße) begehen.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  53. Hallo,
    Ich würde September 2016 mit 16 km/h angehalten
    Im märz mit 18 km/h geblitzt worden
    Und nun 2 mal hintereinander auch mit ca 15-20 km/h (kam bei beiden noch kein Bescheid)
    Ist dies Beharrlichkeit? Fahre ca 80000 km im Jahr und bin auf meinen Führerschein angewiesen

    1. Hallo Chris,

      auch bei Geschwndigkeitsverstößen von unter 26 km/h, die wiederholt auftreten, kann von Beharrlichkeit ausgegangen werden und die Sanktionen können erhöht werden. Wann dies genau der Fall ist, wird von der zuständigen Behörde entschieden.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  54. Hallo,
    Ich wurde im Dezember letzten Jahres auf der Autobahn mit 43 zu schnell geblitzt. Bescheid wurde am 3. Januar rechtskräftig. Ich gebe meinen Führerschein nun ein Monat ab. Anfang April wurde ich außerorts mit 116 bei 80 gelasert. Die Polizistin hat mir damals erklärt dass nun eine Strafe circa 120 Euro fällig wird, außer ich bin Wiederholungstäter, dann wird die Geldstrafe erhöht. Nun ist der Bescheid gekommen: 268 Euro und ein Monat Fahrverbot. Lohnt sich dagegen vorzugehen? Durch Blendung der Sonne war das achtzig km/h Schild nicht zu sehen.

    1. Hallo Johannes,

      Sie haben grundsätzlich das Recht dazu, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Inwiefern sich dies lohnt, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beantworten.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  55. Hallo , ich wurde neulich mit einem Atemalkoholgehlt von 0,58promille am Steuer getestet. Ich bin 32Jahre alt und musste mit 19Jahren in meiner Probezeit(vor 13Jahren) meinen Führerschein für 11Montae wg 1,18promille abgeben. Ich musste damals keine MPU ablegen sondern „nur“ eine Nachschulung besuchen und eine Geldstrafe tilgen. Mit welcher Strafe muss ich jetzt rechnen? Sollte nach 13Jahren mein Vergehen nicht schon längst verjährt sein oder muss ich Angst haben mich einer MPU stellen zu müssen?

    1. Hallo Stefan,

      es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie als Wiederholungstäter eingestuft werden, wenn Sie den letzten Alkoholverstoß vor 13 Jahren begangen haben. Daher ist die Anordnung einer MPU eher unwahrscheinlich.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

    1. Hallo Deniz,

      es liegt im Ermessen der Behörde, ob Sie bereits nach zwei Verstößen als Wiederholungstäter eingestuft werden. Auch die Sanktionen können dementsprechend angepasst werden. Es kann sich beispielsweise um ein höheres Bußgeld handeln.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  56. Hallo!

    9/2015 außerorts 23 km/h zu schnell
    11/2015 innerhalbs 22 km/h zu schnell
    1/2017 außerorts 20 km/h zu schnell
    3/2017 außerorts 25 km/h zu schnell

    Beim letzten Bescheid habe ich nun einen Bußgeldbescheid inkl. 1 Monat Fahrverbot bekommen. Kann das sein? Ich war ja nie über 26 km/h…

    Danke!

    1. Hallo Esram,

      eigentlich wird aufgrund der Geschwindigkeit kein Fahrverbot vergeben und auch die Wiederholungstäterregel greift nicht. Nach deutschem Recht kann aber ein Fahrverbot auch wegen einer beharrlichen Pflichtverletzung vergeben werden. Offenbar sehen die Behörden den Tatbestand der Beharrlichkeit als erfüllt an.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  57. Hallo,

    mir wird vorgeworfen 3 mal innerhalb eines Jahres mit mehr als 26 km/h zu viel gefahren zu sein.

    Was droht mir?

    Danke und Gruß

    1. Hallo Alex,

      in diesem Fall greift die Wiederholungstäterregelung und Sie müssen mit mindestens einem Monat Fahrverbot rechnen. Je nachdem wie hoch die Überschreitungen waren, können noch weitere Sanktionen hinzukommen.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  58. Hallo,
    ich wurde letztes Jahr außerorts mit 29 km/h zu viel geblitzt.
    Und dieses Jahr mit 33 km/h Zuviel innerorts. Die Jahresfrist ist noch nicht um. Womit muss ich rechnen ?
    Mehr als einen Monat Fahrverbot ?
    Kann man auch in Bußgeld umwandeln ?

    1. Hallo Jasmin,

      da bei Ihnen die Wiederholungstäterregelung greift, kann ein zusätzlicher Monat Fahrverbot verhängt werden. Ein Bußgeld umzuwandeln ist nur in begründeten Härtefällen möglich. Es bedarf stets einer Einzelfallentscheidung.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  59. Hallo,
    ich hatte letztes Jahr Okt. 2016 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte & 240€ bekommen, für zu wenig Abstand 1/10 über 130 Km/h.
    Gleiches passierte mir jetzt im Mai 2017 leider wieder.
    Womit muss ich jetzt rechnen ?

    1. Hallo Andi,

      sofern die Behörden den Tatbestand der Beharrlichkeit nicht als erfüllt ansehen, drohen Ihnen dieselben Konsequenzen. Andernfalls können sich die Ahndungen erhöhen.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  60. Hallo zusammen,
    ich wurde im Dezember 2016 mit 41 km/h zu viel geblitzt (vorher keine Punkte und noch nie ein Fahrverbot), dieser Bußgeldbescheid wurde (da ich Einspruch eingelegt hatte) Mitte Februar rechtskräftig und ich musste meinen Führerschein einen Monat abgeben (bereits im März erfolgt). Ich wurde auch darüber informiert, dass ich jetzt 1 Jahr lang nicht schneller als 25 km/h zu viel erwischt warden darf, da dies sonst 1 weiteren Monat Fahrverbot nach sich zieht.
    Mitte Mai 2017 ist mir die Autobahnpolizei hinterher gefahren und hat mich mit 31 km/h zu viel erwischt. Den Bußgeldbscheid habe ich jetzt erhalten: mir warden die 31 km/h zu viel vorgeworfen und ich soll eine Strafe zahlen (bekomme auch 1 oder 2 Punkte), es steht jedoch nichts von einem Fahrverbot darin. Meine Frage lautet: Bin ich soz. aus dem Schneider, wenn dieser Bußgeldbescheid rechtskräftig wird, oder kann im Nachgang noch Post aus Flensburg mit 1 Monat Fahrverbot kommen, da ich ein sog. Wiederholungstäter bin.
    Vielen Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Simon (von der Redaktion anonymisiert)

    1. Hallo Simon,

      wenn im Bußgeldbescheid kein erneutes Fahrverbot auferlegt wird und er rechtskräftig ist, dürfte nachfolgend auch nicht noch ein solches verhängt werden.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  61. Hallo
    ich habe eine Frage ich habe eine nachschulung schon gemacht jetzt habe ich einen Brief bekommen das ich 133 kmh gefahren bin und weniger als 5/10 des halben tachowerts gehabt haben soll . Was für konsequenten hätte ich?

    1. Hallo Bonnie,
      der Bußgeldkatalog sieht in diesem Fall ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor. In der Probezeit wird dies als A-Verstoß gewertet.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

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