Bußgeldbescheid Einspruch

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
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Ein Bußgeldbescheid kann gleichzeitig der Anfang und das Ende eines Verfahrens wegen einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr sein.

Die wichtigsten Kategorien auf einen Blick:

 
In der Regel ist er die verwaltungsrechtliche Reaktion auf eine Ordnungswidrigkeit, die an sich in keinem Fall eine Straftat ist. Eine solche Ordnungswidrigkeit liegt häufig in einer GeschwindigkeitsüberschreitungFalschparken oder anderen Verkehrswidrigkeiten, wobei die Geschwindigkeitsüberschreitung der häufigste Grund ist. Aber auch Alkohol am Steuer kann Auslöser für ein Bußgeldverfahren sein.

Gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch erheben: Innerhalb einer zweiwöchigen Frist ist das möglich.
Gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch erheben: Innerhalb einer zweiwöchigen Frist ist das möglich.

Wird der Bußgeldbescheid ignoriert, können sich ernsthafte Auswirkungen ergeben. Daher ist es nötig schnell zu handeln, aber umso wichtiger ist zu wissen: Wie reagiere ich richtig?

Der amtliche Briefbogen, die Unterschrift und die rechtlichen Belehrungen führen bei vielen Bürgern dazu, dass sie die Geldbuße ohne Umschweife bezahlen – zu groß sind die Befürchtungen, dass weitere rechtliche Probleme auftreten könnten.

Aber das ist nicht immer nötig. Sie dürfen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen. Ob dieser auch Erfolg hat, hängt mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Einige davon haben Sie selbst in der Hand – Sie müssen nur das nötige Know-How dazu haben.

Einspruch oder Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen? Viele Laien gehen davon aus, dass sie mit einem Widerspruch gegen einen Bescheid vorgehen können. Rechtlich richtig ist jedoch der Begriff Einspruch. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Schreiben, welches fälschlicherweise den Terminus Widerspruch enthält, deshalb sofort als ungültig erklärt wird. Laien wird zugestanden, dass sie nicht alle Fachbegriffe kennen können. Wenn Sie mit einem Musterbrief Widerspruch einlegen, wird dieses Schreiben trotzdem anerkannt, wenn diesem klar zu entnehmen ist, dass Sie nicht mit dem Bußgeldbescheid einverstanden sind.

Häufig scheitert ein Einspruchsverfahren an dem Einhalten der Fristen beim Bußgeldbescheid, der falschen Zuständigkeit von Gericht bzw. Amt oder anderen Formfehlern, die recht einfach vermieden werden können. Die sicherste Reaktion auf einen Bußgeldbescheid ist also schnelles, zielgerichtetes und kompetentes Handeln! Die Frist für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid liegt nämlich lediglich bei zwei Wochen nach Erhalt des Schreibens.

Betroffene sollten nicht lange zögern, sondern sich schnell über Möglichkeiten informieren, wie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt werden kann. Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn ein Fahrverbot droht oder ein sehr hohes Bußgeld anfällt! Mehrere 1000 Euro möchte wohl niemand anstandslos bezahlen und betroffenen Autofahrern kann nur geraten werden, zu überprüfen, ob sie Rechtsmittel einlegen wollen.

Bußgeldbescheid in der Probezeit

Wann ist ein Einspruch bei einem Bußgeldbescheid sinnvoll?
Wann ist ein Einspruch bei einem Bußgeldbescheid sinnvoll?

Insbesondere in der Probezeit ist ein Bußgeldbescheid gefährlich für den Neuling hinterm Steuer und kann unter Umständen dazu führen, dass die Probezeit verlängert wird und der Betroffene an einem Aufbauseminar teilnehmen muss.

Bei mehreren schweren Verstößen droht sogar die Entziehung der Fahrerlaubnis. Um diesen schweren Konsequenzen zu entgehen, empfiehlt es sich, dass Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, wenn Sie einen Fehler der Behröden vermuten.

Ein solcher amtlicher Brief kommt häufig sehr überraschend ins Haus geflattert, so dass Betroffene manchmal zunächst gar nicht wissen, welche Situation gemeint ist. Dieser Ahnungslosigkeit hilft ein ordentlicher Bußgeldbescheid jedoch ab, denn er muss viele wichtige Details, wie zum Beispiel Name, Anschrift, Bezeichnung der Tat und Beweismittel enthalten.

Weiterhin müssen auch Hinweise zur Rechtswirksamkeit beiliegen, die jedoch erst von größerem Interesse sind, wenn ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid wirklich in Betracht kommt. Auf diese Details sollten Sie Ihren Bußgeldbescheid also auf jeden Fall prüfen. Sobald Sie also den Bußgeldbescheid gründlich gelesen haben, was dringend zu empfehlen ist, wissen Sie, worum es geht und können gezielt reagieren. Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie hier!

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Hat sich aus der ordentlichen Prüfung des Bescheides ein triftiger Grund ergeben, weshalb Sie Einspruch einlegen möchten, sollten Sie das auch schleunigst tun. Wie bereits erwähnt, bleiben Ihnen nur zwei Wochen Zeit.

Sie möchten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen? Ein Anwalt kann helfen.
Sie möchten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen? Ein Anwalt kann helfen.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass mehr als die Hälfte der Bußgeldbescheide fehlerhaft ist und ein Einspruch in vielen Fällen Sinn macht.

Selbst das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat vor einiger Zeit zum Beispiel entschieden, dass in manchen speziellen Verfahren der Abstandsmessung, die häufig in Bayern genutzt werden, die Fahrerfotos nicht benutzt werden dürfen und damit als Beweismittel nicht verwendet werden können. Denn die Aufnahme der unverdächtigen und unschuldigen Autofahrer auf dem Fahrerfoto stellt einen Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht und die informationelle Selbstbestimmung dar.

Egal ob Sie geblitzt worden sind, mit Ihrem Auto im Halteverbot standen oder ein ungerechtfertigtes Fahrverbot erhielten, Sie sollten sich einen Bußgeldbescheid mit Geldbuße und zusätzlichen Punkten in Flensburg nicht einfach gefallen lassen, wenn Sie an der Rechtmäßigkeit der Vorwürfe zweifeln.

Einspruchsverfahren an Anwalt übergeben

Geblitzt und Bußgeldbescheid bekommen? Beim Einspruch ist die Begründung wichtig.
Geblitzt und Bußgeldbescheid bekommen? Beim Einspruch ist die Begründung wichtig.

Wenn Sie gerne auf der sicheren Seite stehen und den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid an einen Profi abgeben, sollten Sie auf jeden Fall einen Fachanwalt mit ihrem Fall vertraut machen. Dieser wird zunächst einmal Akteneinsicht verlangen, da er sonst Ihren Fall nicht umfassend bearbeiten kann.

Damit er seine Arbeit machen kann, braucht Ihr Anwalt einige Informationen über die betroffene Person und natürliche eine anwaltliche Vollmacht, damit er in Ihrem Namen handeln darf. Beigelegt werden sollte auch die Kopie des Bußgeldbescheids und des Anhörungsbogens.

Das weitere Prozedere besteht in der Regel darin, dass die Gebühren für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid mit Ihrer entsprechenden Rechtschutzversicherung abgeklärt werden. Beachten Sie: Haben Sie keinen solchen Versicherungsschutz, müssen Sie die anfallenden Kosten für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid selbst tragen.

Außerdem werden die Erfolgsaussichten des Einspruchs geprüft. Erst anschließend wird in Absprache mit Ihnen Einspruch gegen das Bußgeldverfahren erhoben. Die Entscheidung liegt trotz Vollmacht also noch immer in Ihrer Hand. Trotz allem sollten Sie schnell handeln, denn auch für den Rechtsanwalt gelten die gleichen Fristen, die schneller abgelaufen sind, als viele gemeinhin annehmen.

Weiterhin werden Sie nicht nur in Bezug auf das erste Schreiben, sondern auch in der Vertretung gegenüber der Behörde und eventuell auch im Prozess im Gericht betreut.

Einspruch im Bußgeldverfahren selbst einlegen

Ob Sie Ihre Angelegenheit wirklich einem Rechtsanwalt überlassen, ist letztendlich Ihre eigene Entscheidung, denn jeder Bürger hat auch das Recht, sich selbst zu verteidigen und die ersten Schritte zum Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann jeder selbst bewältigen.

Noch innerhalb der zweiwöchigen Frist muss das Schreiben an die zentrale Bußgeldstelle geschickt werden. Hier finden Sie ein Muster für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid:

Absender:


Hans Mustermann
XY-Straße 1
12345 XY-Stadt


Empfänger:


Zentrale Bußgeldstelle der Stadt XY
ABC-Straße 1
12345 XY-Stadt


Betreff: Einspruch gegen den Bußgeldbescheid


Sehr geehrter Herr Müller,


hiermit möchte ich gegen Ihren Bußgeldbescheid vom – exaktes Datum – mit dem Aktenzeichen „…“ Einspruch einlegen.
Zur Begründung möchte ich folgende Gründe hervorbringen: …


Ort, Datum
Unterschrift

Laden Sie hier das Muster für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kostenlos herunter:

Für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie unser Muster als Vorlage verwenden.
Für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie unser Muster als Vorlage verwenden.

Benutzen Sie den Musterbrief, um vorerst einmal Ihren Willen zu bekunden, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Ein Schreiben dieser Art sollte vorerst ausreichen.

Dabei ist es, wie wir bereits eingehend erklärt haben, auch irrelevant, ob Sie Einspruch, Widerspruch oder ein ähnliches Wort benutzen. Vom Bürger als Rechts-Laie wird nicht die exakte Bezeichnung des Rechtsmittels verlangt. Sie müssen nur deutlich machen, was Sie erreichen möchten: nämlich eine Aufhebung des Bescheides.

Die Begründung, wie sie in der für den Einspruch zu verwendenden Vorlage eingeführt wurde, ist nicht zwingend, aber sehr sinnvoll. Wenn Sie jedoch Ihr Begehren begründen, dann sollten Sie das mit stichfesten Fakten, Gründen und Argumenten tun, die vor Gericht auch Bestand haben. Ein versierter Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie diesbezüglich beraten.

Auch wenn es durchaus möglich ist, das eigene Verfahren selbst zu führen, sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass die Prozesskosten nicht die einzigen Kosten für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sind und bei eigener Vertretung häufig auch zusätzliche Kosten auf Sie zukommen, die ein geschulter Anwalt vermeiden könnte.

Bildnachweise:
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