Anwalt für Verkehrsrecht

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Was muss ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht können?

Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie bei Verstößen im Straßenverkehr bestmöglich verteidigen.
Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie bei Verstößen im Straßenverkehr bestmöglich verteidigen.
Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann Sie in allen möglichen Bereichen im Straßenverkehr beraten. Haben Sie beispielsweise durch Ihr Verhalten einen Verkehrsunfall herbeigeführt oder stehen aufgrund einer hohen bzw. wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Auto kurz vor der Erteilung eines Fahrverbotes, dann ist ein guter Anwalt für Verkehrsrecht die richtige Wahl und Ihr gutes Recht.

Welche Aufgaben ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht im Einzelnen in einer Kanzlei übernimmt, welche Ausbildung von ihm als Fachanwalt erwartet wird oder wie das spätere Gehalt der Rechtsanwälte ausfällt, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Zudem erhalten Sie Informationen zu Anwaltskosten im Verkehrsrecht.

Verkehrsrecht: Ein Anwalt muss einiges beachten

Ein Anwalt für Verkehrsrecht, der seinen Beruf in Deutschland ausüben möchte, muss die Standards der Bundesrechtsanwaltkammer respektieren. Zudem muss jeder Fachanwalt einen rechtlich anerkannten Fachanwaltslehrgang zum Thema Verkehrsrecht absolvieren.

Ein angehender Fachanwalt für Verkehrsrecht muss zudem mindestens 160 Fälle aus diesem Themengebiet durchgearbeitet haben. Da das Verkehrsrecht sehr vielfältig aufgebaut ist, muss sichergestellt werden, dass sich ein zukünftiger Fachanwalt für Verkehrsrecht mit möglichst vielen verschiedenen Themengebieten befasst hat:

  • Mit mindestens 60 Fällen muss sich ein Fachanwalt vor Gericht beschäftigt haben.
  • Davon müssen 5 Fälle als dem Versicherungsrecht stammen.
  • Mindestens 5 Fälle müssen ihren Ursprung im Verkehrszivilrecht haben.
  • Weitere 5 Fälle müssen der Kategorie der Verkehrsordnungswidrigkeiten angehören.
  • Letzten Endes muss ein angehender Anwalt für Verkehrsrecht sich mit mindestens 5 Fällen zum Thema Führerschein befasst haben, um sich überhaupt erst Verkehrsanwalt nennen zu dürfen.

Jedes Jahr müssen Fachanwälte für Verkehrsrecht zudem entweder eine Publikation aus ihrem Fachgebiet veröffentlichen oder eine themenrelevante Fortbildung absolvieren. Ein zu hohes Bußgeld, ein Verkehrsunfall mit dem Kfz oder ein spontaner Besuch in der Kanzlei aufgrund von einem Unfall mit Fahrerflucht: Ein Anwalt für Verkehrsrecht muss auf alles vorbereitet sein und auch in anderen Themengebieten (beispielsweise dem Versicherungsrecht) Bescheid wissen.

Wichtig: „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ dürfen Sie sich nicht nennen, wenn Sie sich ausschließlich mit der Mindestanzahl der oben genannten Fälle auseinandergesetzt sowie den relevanten Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben. Erst wenn Sie als Anwalt an den jährlichen Maßnahmen zur Weiterbildung teilnehmen und dies mit den jeweiligen Zertifikaten bei der Bundesrechtanwaltkammer beweisen können, haben Sie sich den Titel „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ verdient.

Ausbildung zum Rechtsanwalt für Verkehrsrecht

Nach der Zulassung zum Rechtsanwalt kann ein angehender Anwalt für Verkehrsrecht an einem Fachanwaltslehrgang teilnehmen. Dort werden „die besonderen (theoretischen) Kenntnisse“ gemäß §§ 2 Abs. 3, 4, 4a und 6 der Fachanwaltsordung (FAO) besprochen.

Laut Gesetz sind für jeden Rechtsanwalt 120 Stunden vorgeschrieben, in denen verschiedene Themen aus dem Verkehrsrecht durchgesprochen werden, wie beispielsweise das Versicherungsrecht nach einem Verkehrsunfall mit dem Auto. Außerdem werden insgesamt drei Klausuren von je fünf Stunden geschrieben.

Fachanwaltslehrgänge dieser Art sind mit Kosten in Höhe von etwa 2.000 Euro verbunden. Rechtsanwälte, die gerade erst ihr Staatsexamen abgeschlossen haben bzw. noch nicht lange den Beruf von einem Anwalt ausüben, können auch günstigere Bedingungen aushandeln. In manchen Fällen übernehmen Arbeitgeber auch die Kosten und stellen ihre Fachanwälte für die Dauer des Lehrganges frei.

Was verdient ein Anwalt für Verkehrsrecht?

Ein guter Anwalt für Verkehrsrecht hat oft ein hohes Gehalt.
Ein guter Anwalt für Verkehrsrecht hat oft ein hohes Gehalt.
Die zusätzliche Ausbildung zahlt sich aus: Anwälte für Verkehrsrecht verdienen in der Regel mehr als nicht spezialisierte Rechtsanwälte. Einige Kanzleien berechnen das Gehalt an der Leistung der Rechtsanwälte. Dies bedeutet, dass Rechtsanwälte für Verkehrsrecht am Umsatz sowie an diversen Prämien der Kanzlei beteiligt werden, wenn sie ihre Arbeit gut machen.

Dementsprechend kann nur geschätzt werden, wie hoch das Gehalt von einem Verkehrsrechtsanwalt ausfällt. Das jährliche Einkommen von einem erfolgreichen angestellten Fachanwalt beläuft sich Schätzungen zufolge auf einen Wert zwischen 75.000 und 100.000 Euro. Ein selbstständiger Anwalt für Verkehrsrecht kann sich auf ein Gehalt von ungefähr 35.000 Euro jährlich einstellen.

Anwaltskosten im Verkehrsrecht

Was müssen Sie einem Rechtsanwalt für Verkehrsrecht für seine Dienste zahlen? Es macht keinen Unterschied, ob Sie einen Rotlichtverstoß mit Ihrem Kfz begangen haben und es zu einem Unfall kam, Sie ein Ihrer Meinung nach viel zu hohes Bußgeld nicht zahlen möchten oder Ihr Führerschein wegen zu vielen Punkten in Flensburg auf der Kippe steht:

Ein im Verkehrsrecht tätiger Rechtsanwalt muss sich bei seinen Preisen entweder an einer im Vorfeld besprochenen Vergütungsvereinbarung oder am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz orientieren.

Solche Vereinbarungen dürfen den gesetzlichen Rahmen trotzdem nicht sprengen. Eine Erstberatung darf beispielsweise dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zufolge nicht mehr als 190 Euro kosten. Oft bietet ein Rechtsanwalt aber auch eine kostenlose Erstberatung an. Sprechen Sie mit Ihrem Anwalt und bestehen Sie wenn nötig auf Ihr Recht.

Bildnachweise:
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