Bußgeldbescheid ohne Foto

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Ertappt vom Blitzer aber Bescheid ohne Foto erhalten – Ist er dennoch gültig?

Ist ein Bußgeldbescheid ohne Foto gültig?
Ist ein Bußgeldbescheid ohne Foto gültig?

Der klassische Bußgeldbescheid, so wie man ihn sich normalerweise vorstellt, enthält nicht nur alle wichtigen Angaben zu Tat, dem Zeitpunkt, den Personalien und der festgesetzten Geldbuße, sondern oft auch ein Foto, das den vermeintlichen “Täter” während der “Tatbegehung” darstellt. Doch es kommt immer wieder vor, dass ein Bußgeldbescheid ohne Foto versendet wird. Wer ein Schreiben zum verhängten Bußgeld ohne Foto erhält, stellt sich natürlich sofort eine Menge Fragen:

“Warum ist kein Foto enthalten? Muss ich überhaupt bezahlen? Kann die Behörde beweisen, dass ich es war, wenn es nicht einmal ein Foto gibt, oder wenn ich zu dieser Zeit nachweislich nicht Auto gefahren bin? Sollte ich einen Anwalt konsultieren?” Nicht nur in diesem Fall ist es wichtig, den Bußgeldbescheid entsprechend zu prüfen.

Geblitzt und kein Foto im Bescheid? Fotoansicht bei Behörde beantragen

Es gilt auch fürs Verwarngeld:  Ein Bescheid ohne Foto bedeutet nicht, dass kein Beweis vorhanden ist.
Es gilt auch fürs Verwarngeld: Ein Bescheid ohne Foto bedeutet nicht, dass kein Beweis vorhanden ist.

Zunächst sollten Sie sich merken, dass auch ein Bußgeldbescheid ohne Foto durchaus ernst zu nehmen ist. Auch wenn es auf den ersten Blick sinnlos erscheint, müssen Sie dennoch darauf reagieren. Denn der Grund, warum kein Foto beigefügt ist, ist meist sehr simpel: Die Fotos vom einem Ampelblitzer oder anderen Blitzgeräten sind meist von so schlechter Qualität, dass man den Fahrer darauf kaum erkennen kann. Daher hält die Behörde solche Bilder gern einmal zurück.

Als Beweismittel können diese trotzdem verwendet werden, da die Qualität für die Identifizierung oftmals ausreicht. Die Behörde setzt aber häufig auch auf das Bild des braven Bürgers, der bei dem bloßen Anblick eines amtlichen Briefes schon Ehrfurcht empfindet und ohne Umschweife zahlt. So werden nicht nur Bußgelder eingenommen, sondern auch der Arbeitsaufwand verringert.

Aber auch, wenn die Bilder gut getroffen sind, schicken die Behörden das Blitzerfoto nicht mehr automatisch jedes Mal mit. Häufig findet sich auch nur noch ein Hinweis auf einen Link, über den Sie das Beweisfoto einsehen können. Es ist keine Pflicht der Behörde, alle Beweismittel darzulegen. Dagegen ist es Ihr gutes Recht, sich das zurückgehaltene Bild zeigen zu lassen.

Anhörungsbogen ohne Foto erhalten? Im Anhörungsbogen besteht grundsätzlich keine Verpflichtung, das Beweisbild abzubilden. Ist ein solches abgebildet, kann es sich zudem auch nur um eine Kopie des Originals handeln. Dies gilt etwa auch für einen Verwarnungsbogen (umgangssprachlich auch Strafzettel) ohne Foto.

In der Regel werden Sie dann zur zentralen Bußgeldstelle gebeten und können es sich dort anschauen.

Bußgeldbescheid ohne Foto kann trotzdem gültig sein

Lohnt sich ein Einspruch, wenn im Bußgeldbescheid das Foto fehlt?
Lohnt sich ein Einspruch, wenn im Bußgeldbescheid das Foto fehlt?

Auch wenn Sie sich auf dem Bild nicht selbst wieder erkennen und das auch keiner Ihrer engen Bekannten oder Nachbarn tun könnte, ist der Bescheid ohne enthaltenes Foto oder nur mit einem schlechten Abzug nicht gleich weniger beweiskräftig. Nicht immer nämlich entspricht das auf dem Bußgeldbescheid oder in den Akten als Kopie aufgeführte Beweismittel dem Original.

Alles steht und fällt mit der Entscheidung, ob der Richter meint Sie anhand des Bildes identifizieren und zuordnen zu können. Bejaht er diese Frage, so ist der Bußgeldbescheid gültig und Sie müssen zahlen.

Es ist zwar nicht immer erfolgversprechend, aber häufig sehr sinnvoll schon alleine wegen eines fehlenden oder wegen eines qualitativ sehr schlechten Bildes Einspruch gegen den Bescheid einzulegen. Wenn Sie Einspruch gegen einen Bescheid ohne vorhandenes Foto einlegen, sollten Sie über das Verkehrsrecht informiert sein, so dass Ihre Argumente fundiert sind. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie hierbei maßgeblich unterstützen.

Geblitzt ohne (beweiskräftiges) Foto? Ein unzureichendes oder fehlendes Beweisfoto kann ein erster Kritikpunkt am Bußgeldbescheid sein, muss diesen jedoch nicht automatisch und in jedem Fall ungültig machen. Beantragen Sie Akteneinsicht, um das Originalbeweisstück zu sehen und wenden Sie sich ggf. an einen Verkehrsrechtsanwalt, um die Sachlage prüfen zu lassen.

Bildnachweise:
istockphoto.com/jojoo64
istockphoto.com/epitavi

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25 thoughts on “Bußgeldbescheid ohne Foto”

  1. Hallo ich habe ein Bußgeldbescheid bekommen ohne Foto.
    Das ist in dem Verfahren mein erster Brief. Vergehen war am 2.7.2015 Brief kam am 19.11.2015
    Innerorts 7 kmh zu viel und ich soll 15 Euro + 25 Euro Bearbeitungsgebühr + 2,50 Euro für den gelben Brief bezahlen
    Ist das alles rechtens? Gibt es nicht erstmal ein verwarngeld? Ich hab noch nie gleich ein solchen Brief bekommen…

    1. Hallo Nele,

      die erhobenen 15 Euro sind als Verwarngeld deklariert. Die Verjährungsfrist kann durch die Ermittlungen und die Ausfertigung eines Anhörungsbogens unterbrochen werden.

      Die Geschwindigkeitsmessung muss nicht zwingend mit einem Blitzerfoto einhergehen, da viele mobile Radarstationen ohne Erstellung von Fotos arbeiten.

      Sie können innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Bescheids einen Widerspruch einlegen. Über die Erfolgsaussichten kann Ihnen hierzu keine Auskunft gegeben werden, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  2. Guten Tag,

    im Okt. 2015 wurde ich geblitzt.
    Am 25.02.2016 kam ein Bussgeldbescheid hereingeflattert ohne Foto und ohne vorherige Anhörung.
    Kann ich davon ausgehen das die Verjährungsfrist eingetreten ist und ich ohne Probleme Einspruch erhebnen kann?

    Vielen Dank

    1. Hallo Peter,
      Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ist nicht an die Verjährungsfrist gebunden. Sie können aufgrund von inhaltlichen und formalen Gesichtspunkten Einspruch einlegen innerhalb einer zweiwöchigen Frist nach der Zustellung. In jedem Falle gilt: Ein Bußgeldbescheid auch ohne Foto sollte ernst genommen werden. Die Behörden sind nämlich nicht verpflichtet, dieses mitzusenden. Sie haben jedoch das Recht, das Foto zu sehen und festzustellen, ob Sie es tatsächlich sind.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  3. Hallo,

    mir wird vorgeworfen am 18.01. 24 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft zu schnell gefahren zu sein. Den Bußgeldbescheid habe ich am 14.4. zugestellt bekommen. Heute ist der 20.4.. Wenn ich nun also schreibe mein Bruder wäre gefahren, kann dieser weder belangt werden, da verjährt. Sollte nicht weiter nachgeprüft werden, wird das Verfahren eingestellt. richtig. Was passiert, wenn man mir doch nachweißt, dass ich gefahren wäre? 😉

    1. Hallo René,
      Der Bußgeldbescheid ist nicht zwangsläufig genau nach drei Monaten verjährt, da jeder behördliche Vorgang diesen Zeitraum unterbricht und ihn verlängern kann, zum Beispiel das Versenden eines Anhörungsbogens. Nach dem Zustellen des Bescheids haben Sie nun zwei Wochen Zeit dagegen Einspruch einzulegen, andernfalls erhält er seine Rechtskraft. Ein Bußgeldverfahren ist erst nach drei Jahren endgültig verjährt.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.comn

      1. Was mich betrifft, klar. Ein Anspruch gegen mich ist nicht verjährt. Der Ansprung gegen meinen Bruder ist aber verjährt. Denn er hatte bisher ja noch gar kein Schreiben erhalten. 😉 Wenn die Behörde sich nicht die Mühe macht genau zu prüfen, wer nun wirklich gefahren ist und mir nicht nachweißt, dass ich gefahren bin, dann wird der Staatsanwalt oder wer auch immer das Verfahren einstellen. Gegen meinen Bruder wird man nicht ermitteln.

  4. Guten Abend,

    ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen, obwohl das Verwarnungsverfahren bereits abgeschlossen war, da ich innerhalb der Frist bezahlt hatte.

    Nun frage ich mich, weshalb das Bußgeldverfahren eingeleitet wurde und erhalte durch die Behörde keine weiteren Angaben. Auch fehlt das Beweisfoto welches man mir nicht schicken will. Aktenansicht erhalte ich, was aber letztendlich sinnlos ist, weil die Sache am Urlaubsort passierte (800 Km Entfernung). Zu den 20 €, soll ich jetzt weitere 28,50 € zahlen.

    Ich will dazu sagen, daß ich gegen das Ordnungsamt eine Fachaussichtsbeschwerde gestellt hatte, nachdem meiner Ansicht nach hier eine Ermessensüberschreitung der Behörde vorlag. Die Ordnungswidrigkeit liegt einer „Fahrlässigkeit“ zur Grunde. Ich habe aber meiner Ansicht nach nicht fahrlässig gehandelt und wollte wissen, wie die Behörde das mit der Fahrlässigkeit begründet und rief deshalb dort an.

    Das Ordnungsamt behauptete, daß ich ordnungswidrig auf dem Gehweg geparkt hatte. Der Gehweg war aber für mich und für viele andere Verkehrsteilnehmer als Gehweg nicht erkennbar, denn sonst hätte man auch bequem auf der Straße parken können, da es dort kein Halteverbot gab. Es gab die Straße, davon auf gleicher Höhe getrennt den für mich erkennbaren Parkstreifen, dann eine Bordsteinkante und dann den Gehweg. Das Ordnungsamt sagte , daß es nicht darauf ankommt, ob der Verkehrsteilnehmer den Gehweg als solches erkennt, sondern wie dieser im Bauplan verzeichnet ist. Mein Parkstreifen, war ebenfalls laut Bauplan ein Gehweg.

    Selbst wenn das richtig sein sollte, wo war meine Fahrlässigkeit?

    Die Polizei hatte sich das Gelände auch angeschaut und kam zu dem Schluß, daß dieser nicht als Gehweg erkennbar ist, sondern als Parkstreifen. Aufgrund der Besichtigung der Polizei und meiner Fachaufsichtsbeschwerde wurden jetzt Verkehrszeichen aufgestellt.

    Auf meine Fachaufsichtsbeschwerde hin bekam ich vom Landkreis dieselbe Aussage wie vom Ordnungsamt. Leider bekam ich dazu keine Begründung mit Gesetzestexten oder Urteilen. Auch der Landkreis konnte mir nicht sagen, worin meine Fahrlässigkeit bestand.

    Ich bin jederzeit bereit für mein Vergehen zu bezahlen, ich sehe es aber nicht.

    Wie gehe ich in diesem Fall vor? Für mich sieht es so aus, entweder ich zahle oder es geht vor Gericht.

    Danke und Grüße,

    Christian W.

    1. Hallo Christian,
      Sobald gegen eine Verwarnung Einspruch eingelegt wird, wird ein Bußgeldverfahren eröffnet (siehe: Bußgeldbescheid trotz Zahlung). Die 28,50 Euro sind Gebühren und Auslagen, die in diesem Zusammenhang entstehen.
      Wie Sie im Rahmen der Beschwerde fortfahren möchten und welche Chancen Sie haben, erfahren Sie bei einer fundierten Einschätzung durch einen Anwalt. Wir bieten leider keine Rechtsberatung an.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  5. Hallo
    Ich wurde heute mit meinem Quad von 2 Polizisten angehalten

    Alkohol test alles io

    Dann kommen sie mir mit sie sind zu schnell gefahren
    120 in der 50 Zone…
    Ohne jeglichen Beweis
    kein Foto
    kein Video
    keine Rada
    nix einfach nur weil die zwei Beamten sagen das sie hinter mir angeblich den Abstand gehalten haben und auf ihren tacho 120 stand bin ich 120 gefahren
    Ich war zu schnell ja klar das gebe ich zu aber nur bei 80-85 aber keine 120

    Wenn dann bald die Post von der Bußgeld Behörde kommt wie kann ich mich zu äußern oder zur Wehr setzen?

    1. Hallo Timo,
      Wenn ein Bußgeldbescheid eintrifft, haben Sie innerhalb einer Frist von 2 Wochen immer die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Zudem können Sie auch die Akteneinsicht einfordern. Für ein genaues Vorgehen und das Ausloten Ihrer Optionen fragen Sie am besten einen Anwalt für Verkehrsrecht.
      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  6. Hallo,
    ich habe einen Bußgeldbescheid aus Österreich bekommen, wegen zu schnellem Fahrens. Allerdings ohne Foto. Das Vergehen ist mehrere Monate her und ich weiß als Fahrzeughalter nicht mehr, wer der im Fahrzeug befindlichen Personen gefahren ist. Wie soll ich mich verhalten? Ich weiß dass in Österreich der Fahrzeughalter zur Verantwortung gezogen wird, aber gilt das auch für mich als Halter eines deutschen Fahrzeugs?
    Danke für die Info.

    1. Hallo Markus,
      Das KBA weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten, die gemäß Vollstreckungsabkommen zwischen den Ländern ausgetauscht werden können, nur zur Verfolgung des Fahrers genutzt werden sollten. Wenn Sie sich jedoch nicht mehr daran erinnern können, wer in Ihrem Wagen gefahren ist, kann es sein, dass Ihnen das Führen eines Fahrtenbuchs auferlegt wird.
      Ihr Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  7. Hallo,

    mein Freund ist mit meinem Auto in einen Blitzer gefahren, 26 km zu schnell.
    Das Auto ist auf meinen Vater zugelassen und er hat daher auch den Zeugenfragebogen zugeschickt bekommen. Da kein Foto dabei war hat mein Vater den Verstoß zugegeben. Nun kam nach 4 Wochen ein Schreiben, worin steht, dass mein Bruder verdächtigt wird gefahren zu sein (er hat keinen Führerschein).

    Nun möchten wir erstmal abwarten und dann antworten, dass mein Bruder nicht gefahren ist. Was passiert dann weiter? Sollen wir das Bild anfordern?
    Oder einfach abwarten was passiert.

    1. Hallo Sandra.
      Abwarten ist in einem solchen Falle die schlechteste Option. sie sollten auf jeden Fall reagieren. Im Anhörungsbogen sowie im Zeugenfragebogen können Sie vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Zudem können Sie das Beweisfoto einfordern oder gar Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Dabei sollten Sie jedoch bedenken, dass ein Bußgeldbescheid auch ohne Foto gültig sein kann. ein Einspruch kann sich aber lohnen.
      Grundsätzlich gilt in Deutschland die Fahrer-Haftung, wenn der Fahrer ermittelt werden kann. Die Schreiben gehen zunächst an den Halter, weil dessen Personalien hinterlegt sind.
      Ist Ihr Bruder nicht gefahren, wird der eigentliche Fahrer ermittelt.
      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  8. Hallo, ich habe ein Schreiben “Anhörung wegen einer Ordnungswidrigkeit” wegen eines Rotlichtsverstoßes erhalten.
    Jedoch soll dies an einer Ampel gewesen sein, wo es keinen Blitzer gibt und es ist somit auch kein Foto vorhanden. Es ist lediglich ein Anzeigenerstatter genannt, kein Zeuge.
    Ich bin mir absolut nicht bewusst, eine rote Ampel überfahren zu haben, da ich grundsätzlich sehr gewissenhaft fahre.
    Wie verhalten ich mich nun richtig? Ich will natürlich Einspruch einlegen, nur was schreibe ich da genau rein?
    Vielen Dank, Markus

    1. Hallo Markus,

      wenn Sie sich nicht sicher sind, wie ein Einspruch aussehen soll, sollten Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt wenden. Wir können Ihnen leider keine Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  9. Kann eine Behörde, in meinem Falle ein städtisches Ordnungsamt, die Beweisfotos zurückhalten unter der Begründung “…wenn sie das Foto sehen wollen, legen Sie Einspruch gegen die Verwarnung ein …… wir eröffnen dann ein Bußgeldverfahren was Sie erheblich mehr kostet …. dann bekommen Sie auch Ihr Beweisbild”.

    Das empfinde ich als Nötigung, Erpressung und rechtswidrige Bereicherung.

    1. Hallo Martin,

      in Verfahren, bei denen ein Verwarnungsgeld verhängt wurde, wird in der Regel kein Beweisfoto mitgeschickt. Sie haben allerdings das Recht, durch eine Akteneinsicht dieses einzusehen. Denken Sie allerdings daran, dass für die Zahlung eines Verwarngeldes lediglich eine einwöchige Frist besteht und das Verfahren danach in ein Bußgeldverfahren übergeht.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  10. Hallo,

    ich habe eine Übertretungsanzeige aus der Schweiz erhalten. Es wird mir ein “Nichtbeachtens eine Lichtsignals” (Rot seit 55,29 Sekunden) vorgeworfen. Ich habe tatsächlich einen Blitz bemerkt, wusste aber nicht ob der Blitz mir oder einem anderen Verkehrsteilnehmer gegolten hat. Ich habe an der Ampel gestanden und bin dann nach meiner Meinung bei Grün los gefahren.

    In der Übertretungsanzeige ist kein Beweis enthalten. Lediglich Datum Uhrzeit, Übertretungsort, Kennzeichen und die Info … Rot seit 55,29 Sekunden … wurden mir genannt.

    Ich habe zwar eine Rechtschutzversicherung, allerdings mit einem Selbstbehalt in Höhe von 300 EUR. Da der Forderungsbetrag über 250 Franken (238 EUR) ist und ich nicht weiß wie meine Chancen stehen … bin ich mir nicht sicher ob ich einen Anwalt einschalten soll.

    Was kann ich nun selbst tun? Habe ich ein Recht auf einen Beweis, dass ich wirklich zu früh losgefahren bin?

    Viele Grüße
    Frank

    1. Hallo Frank,

      wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bitte an einen Anwalt. Dieser kann Sie zu Ihren Chancen und Beweismöglichkeiten beraten.

      Ihr Team von Bußgeldbescheid-Einspruch.com

  11. Hallo
    Ich habe mehrere Bußgeldbescheid innerhalb ein Monat wegen ParkVerbot in meinEr Strasse wo ich wohne.
    Beim erste mal habe ich am 1.04 den Brief bekommen und wusste ich dass ich tatsächlich falsch geparkt habe. Ich habe es bezahlt.
    Am 4.04 bekomme ich noch ein knölle an der gleiche stelle und gleich Begrundung aber ein andere Uhr Zeit um 20:53.
    Ich weiß es genau das ich seit letzte Verwarnung habe ich nie an diesen Stelle geparkt habe. Aber habe ich kein Beweis. Wollte ich es bezahlen aber,wurde ich überrascht dass ich dritte Knölle bekommen habe auch an der gleiche Strasse. Dieses mal habe ich kein 5 m Abstand von Straßen Einmündung und ich verhindere den Verkehr. Das ich kann ich dann ganz gut erinnern das stimmt nicht da hinter mir war noch ein Roller und der Abstand War definitiv mahr als 5 Meter.
    Erst dachte ich bin Opfer von Betrüger oder hat jemand ein Scherz mit mir erlaubt. Ich habe Einspruch gegen beide letzte Bescheid bekommen und habe ich ein Beweissfoto verlangt. Heute bekomme ich den Brief dass eine Einstellung des Verfahrens nicht in Betracht kommen kann .
    Begrundung zum sachverhalten:
    Ein Foto wurde seitens der überwachungskraft nicht gefertigt da diese nicht notwendig ist. Das Fahrzeug wurde von 20:47 bis 20:53 Uhr überwacht die Angaben können durch eine zweit überwachungskraft die ebenfalls vor Ort War bestätigt werden.

    ES IST WIRKLICH NICHT ZU GLAUBEN. Natürlich habe ich Beweise aber ich weiß es 100% das stimmt nicht .

    Kann ich was dagegen machen ????

    1. Hallo Suleiman,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung geben, dies kann nur ein Anwalt.

      Ihr Team von Bussgeldbescheid-Einspruch.com

  12. Hallo.
    Ich habe zwei Verwarnungen bekommen, in denen “Parken nicht entsprechend der Parkflächenmarkierung” deklariert wurde.
    Leider ist weit und breit auf der beparkten Fläche keine Markierung. Zudem hat der Ortsbürgermeister diese Meldung an das Gemeindeamt weitergeleitet. Hat dieser ein Recht, in einem der zwei Fälle, mein Autokennzeichen zu fotografieren und dies weiterzuleiten? Und, muss ich den zweiten Bescheid annehmen, obwohl kein Beweismittel vorliegt?

    Vielen Dank für die Antwort

    1. Hallo Nancy,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Ihre Fragen kompetent beantworten.

      Das Team von bussgeldbescheid-einspruch.com

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