Einspruch gegen den Bußgeldbescheid – Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

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Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, sollten Sie diesen immer gründlich prüfen. Häufiger, als allgemein angenommen wird, weisen die Bescheide nämlich formelle oder technische Fehler auf. Dann sollten Sie einen Einspruch in Erwägung ziehen. Viele scheuen vor diesem Schritt jedoch zurück, da sie befürchten, dass beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid Gebühren anfallen.

Ist dies aber wirklich so? Ist der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid mit hohen Kosten verbunden? Was kann auf den Betroffenen zukommen? Muss ein Anwalt eingeschaltet werden? Dies und mehr wird im folgenden Ratgeber geklärt.

Das Bußgeldverfahren: Einspruch und Kosten

Der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann Kosten mit sich bringen.
Der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann Kosten mit sich bringen.

Sie erhalten einen Bußgeldbescheid, wenn Sie eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr begangen haben.

Innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheides können Sie gegen diesen Einspruch einlegen.

Achten Sie darauf, dass Sie im Bußgeldverfahren Einspruch und nicht etwa Widerspruch einlegen. Ein Widerspruch ist nur in Fällen möglich, die das Verwaltungs- und Sozialrecht betreffen.

Beim Bußgeldbescheid verursacht der Einspruch zunächst keine Kosten. Hierzu müssen Sie nämlich zunächst in der Regel keinen Anwalt einschalten.

Überschreiten Sie die Einspruchsfrist, tritt die Rechtskraft des Bescheides ein und der vollständige Betrag der Geldstrafe wird zur Zahlung fällig.

Ablauf des Verfahrens bei einem Einspruch

Legen Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch ein, können Kosten für den Anwalt folgen.
Legen Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch ein, können Kosten für den Anwalt folgen.

In einem ersten Schritt prüft die Behörde, ob der Einspruch rechtmäßig ist. Wird Ihnen Recht gegeben, wird das Verfahren eingestellt und sie haben keine weiteren Kosten von Seiten der Verwaltungsbehörde zu befürchten. Außerdem müssen Sie das Bußgeld in diesem Fall nicht bezahlen.

Wird Ihrem Einspruch jedoch nicht stattgegeben, so wird der Fall an das zuständige Amtsgericht übergeben. In einer Anhörung vor Gericht können Sie sich entweder selbst verteidigen oder durch einen Anwalt vertreten lassen.

Wird das Verfahren gegen Sie eingestellt, so müssen Sie die Anwaltskosten, die entstehen, selbst tragen. Erheben Sie gegen das Bußgeld Einspruch, werden die Kosten also auch im Falle eines positiven Urteils vor Gericht in die Höhe getrieben und übersteigen oft die eigentliche Geldbuße.

Fällt das Urteil jedoch negativ aus und es wird entschieden, dass der Bußgeldbescheid rechtmäßig ist, so muss der Betroffene neben den Kosten für den Rechtsanwalt auch die Gerichtskosten tragen. Einen Einspruch sollten Sie also nur in Erwägung ziehen, wenn dieser ein hohes Bußgeld von hunderten Euro fordert und Nebenfolgen wie Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot nach sich zieht.

Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid, zum Beispiel wenn laut Verkehrsrecht ein Fahrverbot droht, kann hohe Kosten verursachen. Bedenken Sie, dass der Betroffene auch Anwalts- und Gerichtskosten im Verfahren tragen muss, wenn ihm nicht Recht gegeben wird.

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