ESO µP 80: Mit Lichtschranken Geschwindigkeiten messen

Von bussgeldbescheid-einspruch.com, letzte Aktualisierung am: 2. September 2021

Wie funktionieren Lichtsensoren?

Eine zu hohe Geschwindigkeit kann Unfälle provozieren. Der ESO µP 80 soll dem vorbeugen.
Eine zu hohe Geschwindigkeit kann Unfälle provozieren. Der ESO µP 80 soll dem vorbeugen.

Eine andere Art der Geschwindigkeits­messung stellt die Kontrolle durch Lichtschranken – wie zum Beispiel beim ESO µP 80 – dar.

Ähnlich wie Lasermessgeräte oder Radaranlagen sind sie verlässlich dafür zuständig, dass Verkehrssünder entlarvt und sanktioniert werden können, wenn sie zu schnell im Straßenverkehr unterwegs waren.

Unsichtbare Lichtschranken wie beim ESO µP 80 sorgen dafür, dass Durchfahrts­zeiten kontrolliert und Fahrzeugführer vom Messgerät unbemerkt kontrolliert geblitzt werden können. Aber wie funktioniert die Messung genau? Sind Fehler möglich?

Lichtschrankenmessung mit dem ESO µP 80: Wie geht das?

Bei einer Messung per Lichtschranke wie beim ESO µP 80 gibt es einen sogenannten Lichtwerfer, der röhrenförmig aufgebaut ist und einen Lichtempfänger, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufgestellt wird. Es existieren allerdings auch Versionen, bei denen lediglich ein einziges Gerät an einer Straßenseite vorhanden ist. Dieses wird deshalb auch „Einseitenmessgerät“ genannt.

Zusätzlich ist ein Gerät installiert, das eine Fotoaufnahme vom Fahrzeug auf der Fahrbahn vornehmen kann. Aus diesem Grund wird auch oft von einem ESO-Blitzer gesprochen. Fährt ein Fahrzeug in den Aufnahmebereich der ersten Lichtschranke, löst die Geschwindig­keitsmessung des ESO µP 80 aus. Insgesamt sind drei Lichtschranken vorhanden, zwischen denen jeweils eine neue Messung der Zeit durchgeführt wird. Stimmen alle Zeiten überein, wird die Geschwindigkeit ermittelt.

Das Foto des Fahrers wird bereits beim ersten Einfahren vom Fahrzeug in die Lichtschranke vom Messgerät ESO µP 80 geschossen, nach der Ausfahrt wird dann die ermittelte Geschwindigkeit zusätzlich eingeblendet.

Kann sich ein Einspruch beim ESO µP 80 lohnen?

Ein Einspruch gegen die Messung vom ESO-Blitzer kann sich lohnen, wenn Messfehler vorliegen.
Ein Einspruch gegen die Messung vom ESO-Blitzer kann sich lohnen, wenn Messfehler vorliegen.

Ob sich ein Einspruch gegen einen möglichen Bußgeldbescheid lohnt, kann beispielsweise auch davon abhängen, ob ein eventueller Fehler die Angaben verfälscht hat.

Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn die Eichung des Geräts nicht aktuell ist, das Messgerät ESO µP 80 falsch – also nicht senkrecht zur Fahrbahn – aufgestellt wurde oder sich mehrere Fahrzeuge gleichzeitig im Messbereich befanden.

Um zu klären, ob sich ein Einspruch lohnt und Bußgelder sowie Punkte laut Bußgeldkatalog vermieden werden können, haben Sie auch die Möglichkeit, sich wegen des ESO µP 80 an einen Anwalt für Verkehrsrecht zu wenden.

FAQ: Das Wichtigste zum ESO µP 80

Welche Messtechnik nutzt der ESO µP 80?

Die Messung der Geschwindigkeit erfolgt bei diesem Gerät mithilfe von Lichtschranken.

Wann können beim ESO µP 80 Messfehler auftreten?

Informationen zu möglichen Ursachen von Fehlmessungen haben wir hier zusammengestellt.

Wie gehe ich gegen eine Fehlmessung vor?

In einem solchen Fall können Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. Die Frist dafür beläuft sich auf zwei Wochen nach dem Erhalt des Schreibens.

Bildnachweise:
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