ProViDa und ViDistA: Nachfahrsysteme zur Geschwindigkeitsmessung

Von bussgeldbescheid-einspruch.com, letzte Aktualisierung am: 2. Juni 2022

Videonachfahrsystem deckt Verkehrsverstöße auf

Die Systeme ProViDa und ViDistA funktionieren durch Nachfahren.
Die Systeme ProViDa und ViDistA funktionieren durch Nachfahren.

Nicht nur durch Lasermessung oder Radarfallen können Fahrzeuge bei einer Übertretung der Geschwindigkeit erwischt werden. Auch andere Systeme überführen Autofahrer dabei, wie sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit missachten und einen Verkehrsverstoß begehen.

Zwei davon sind die Videonachfahrsysteme ViDistA und ProViDa, die relativ unauffällig im Straßenverkehr dafür sorgen, dass Autofahrer unbemerkt kontrolliert werden.

Aber wie genau funktionieren solche Systeme? Und wie sicher ist die Messung solcher Geräte? Lesen Sie im Folgenden mehr!

Wie werden ViDistA und ProViDa von der Polizei genutzt?

Sowohl der ViDistA als auch der ProViDa funktionieren durch eine Kamera und ein Steuergerät, das an das Tachometer im Fahrzeug angeschlossen ist. Dadurch können der gefahrene Weg und die benötigte Zeit – und somit die Geschwindigkeit – abgelesen werden. Zusätzlich läuft sowohl beim ViDistA als auch beim ProViDa ein Video mit, das den Verstoß aufzeichnet. Insgesamt werden drei Möglichkeiten zur Messung unterschieden:

ProViDa und ViDistA setzen auf die Geschwindigkeitsmessung per Video.
ProViDa und ViDistA setzen auf die Geschwindigkeitsmessung per Video.
  1. Variante 1: Der Messwagen fährt eine bekannte und abgemessene Strecke: Wird er auf dieser überholt, beginnt die Messung zu laufen. Der Abstand zu diesem Fahrzeug wird konsequent eingehalten, sodass die Geschwindig­keit errechnet werden kann.
  2. Variante 2: Bei dieser Möglichkeit ist die Strecke nicht festgelegt. Allerdings gibt es gewisse markante Punkte, an denen die Messung beginnt bzw. endet. Die Geschwindigkeit ergibt sich als Quotient aus gefahrener Strecke und dafür benötigter Zeit.
  3. Variante 3: Hier wird der gleiche Abstand des Messfahrzeugs zum gemessenen Wagen nur zu Beginn und am Ende der Messung eingehalten. Der Durchschnitt aus der eigenen Geschwindigkeit ist dann der gleiche, wie der des anderen Autos.

Treten bei ProViDa oder ViDistA Messfehler auf?

Auch beim Videonachfahrsystem wie ProViDa und ViDistA können Messfehler bei der Geschwindigkeitsmessung auftreten. Diese können einen Einspruch gegen ein mögliches Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot laut Bußgeldkatalog erfolgreich machen.

Werden beispielsweise die Messpunkte verwechselt bzw. nicht genau festgelegt, der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht korrekt eingehalten oder ist der Tacho nicht geeicht, können Fehlmessungen auftreten, die einen Einspruch gegen das Verfahren zur Messung der Geschwindigkeit rechtfertigen.

FAQ: Das Wichtigste zu ProViDa und ViDistA

Was sind ProViDa und ViDistA?

Es handelt sich dabei um Viedeonachfahrsysteme, welche genutzt werden können, um Verstöße gegen die Höchstgeschwindigkeit aufzudecken.

Wie funktionieren ProViDa und ViDistA?

Wie die Videonachfahrsysteme ProViDa und ViDistA funktionieren, können Sie hier nachlesen.

Können Messfehler auftreten?

Welche Messfehler bei der Geschwindigkeitsmessung durch ProViDa und ViDistA möglich sind, erfahren Sie hier.

Bildnachweise:
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